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Sport macht glücklich

Das ist mein Ernst!

Auch Studien (siehe z.B. https://www.focus.de) haben bestätigt: Sport macht tatsächlich glücklich! Menschen, die sich sportlich betätigen, sind i.d.R. besser gelaunt. Sport ist quasi ein Antidepressivum, das negative Gedanken im Keim erstickt. Nur eine Sporteinheit pro Woche steigert unser Glücksgefühl angeblich um 50%. Gut, ich weiß jetzt nicht, wie sich Glücksgefühl messen lässt, aber es zeigt immerhin, wie wichtig Bewegung ist.

Auch ich kann das absolut bestätigen. Ohne Sport fehlt mir persönlich was. Nach einer gewissen sportfreien Zeit kommt so eine innere Unruhe in mir auf und ich habe nichts, wodurch ich meinen Stress abbauen kann. Und das sorgt natürlich schnell für schlechte Laune. Gerade in der Anfangsphase meiner Verletzung und meiner Sport-Zwangspause habe ich das wieder einmal festgestellt. Und in der letzten Zeit, in der das ein oder andere gerade nicht so positiv bei mir läuft, brauche ich meinen Sport als Ventil.

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Die Couch-Potatoes unter euch mögen vielleicht anzweifeln, dass Sport tatsächlich glücklich macht. Aber ehrlich, könnt ihr überhaupt mitreden? Habt ihr schon einmal über einen längeren Zeitraum Sport gemacht? Körperliche Bewegung ist nämlich eine, wenn nicht sogar die einzige Möglichkeit, Stresshormone wie Adrenalin abzubauen. Aber Bewegung mindert nicht nur den Stress, sondern beugt auch Schlafstörungen und Depressionen vor.

Gehört ihr trotzdem eher zur Kategorie Couch-Potatoes? Dann seid ihr in guter Gesellschaft, denn die Hälfte aller Deutschen treiben selten oder gar keinen Sport. Kein Wunder, dass sich fast ein Drittel der deutschen Bevölkerung als allgemein unzufrieden beschreibt.

Wieso macht Sport eigentlich glücklich?

Viele von euch – vor allem die Sportbegeisterten – haben sicher schon bemerkt, dass nach einem erfolgreichen Workout ein Hochgefühl aufkommt. Verantwortlich dafür sind Botenstoffe bzw. unsere Hormone, die sogenannten Glückshormone. Unser Körper produziert sechs verschiedene Glückshormone: Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Endorphine sowie Phenethylamin und Oxytocin.

  • Wenn Endorphine deinen Körper durchströmen, würdest du am liebsten die ganze Welt umarmen, sie vertreiben trübe Gedanken und heben sofort die Stimmung. Endorphine sind im Prinzip nichts anderes als körpereigene Drogen, die eigentlich zur Schmerzlinderung produziert werden.
  • Dopamin regt das Belohnungssystem im Gehirn an und ist beispielsweise der Grund, warum man sich beim Sport gut fühlt und Spaß an dem hat, was man gerade tut. Je mehr man trainiert, umso mehr Dopamin wird ausgeschüttet.
  • Nach dem Training sinkt der Dopaminspiegel langsam wieder ab, im Gegenzug erhöht sich das Serotonin. Durch seine Ausschüttung werden Muskulatur und Blutgefäße entspannt. Es stellt sich ein Gefühl der inneren Zufriedenheit ein. Serotonin hat positiven Einfluss auf das Nerven- und das Herz-Kreislauf-System.

Bei regelmäßigem Training erhöht sich die Konzentration der Glückshormone dauerhaft, was zu einer nachhaltigen Konzentrationssteigerung, zu Glücksempfinden und Zufriedenheit führt. Mit jedem Workout wird man also nicht nur fitter sondern auch glücklicher, zufriedener und natürlich leistungsfähiger.

Man sollte sich allerdings nicht bis zur völligen Erschöpfung verausgaben, da sonst das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet wird. Generell gilt aber: durch Sport werden nicht nur vermehrt Glückshormone ausgeschüttet, sondern ebenso deutlich nachweisbar der Stressverursacher Cortisol im Körper gesenkt. Somit lässt sich Stress, egal ob zu Hause oder im Beruf, besser bewältigen. Und wie bereits erwähnt, Sport erhöht zudem die Konzentration durch die erhöhte Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns. Bereits nach 10 Minuten Sport stellt sich allmählich eine verbesserte Fokussierung und Konzentrationsfähigkeit ein.

Jede Sportart macht glücklich

Jede einzelne Sportart hat einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit und unsere Glücksgefühle. Beim Sport konzentriert man sich normalerweise ausschließlich auf die Bewegung, das wiederum hilft, den Kopf frei zu bekommen, so dass sich das Gehirn erholen kann. Es eignen sich nicht nur Ausdauersportarten, um einen Ausgleich zu schaffen. Auch bei Yoga oder Pilates bspw. wird durch die gezielte Atmung der Stress gelöst. Man sollte trotzdem für sich persönlich die Sportart wählen, die einem Spaß macht. Denn nur so kann man letztendlich dauerhaft und vollumfänglich von den Glücksgefühlen profitieren.

Warum die Couch keine Alternative ist

So mancher wird sich die Frage stellen, ob man sich nach einem stressigen Tag nicht einfach entspannt auf die Couch fläzen, die Beine hochlegen und sich vom Fernseher berieseln lassen kann? Davon ist allerdings prinzipiell abzuraten. Zwar empfindet der Körper auch die Couch als entspannend, weil er dabei die Atmung, den Blutdruck und den Herzschlag runterfährt. Doch die Muskulatur steht immer noch unter Spannung und die Stresshormone zirkulieren weiterhin im Körper. Nur die durch Bewegung hervorgerufenen Hormone Endorphine und Serotonin können die Stresshormone neutralisieren und führen zu einer beständigen Entspannung von Körper und Psyche und damit zu einer ausgewogenen Work-Life-Balance.

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Lohnt es sich nicht doch, das Ganze mal auszuprobieren? Ich denke schon und kann das auch aus eigener Erfahrung mit gutem Gewissen nur empfehlen.😉 Ausnahmsweise darf man sich hin und wieder natürlich auch der Verlockung der Couch hingeben.

Jetzt würde mich noch interessieren: wer von euch zählt sich eher zur Kategorie Couch-Potatoes und wer ist wie ich ein Sport-Junkie? Habt ihr das Gefühl, dass euch Sport glücklicher macht?

Wenn ich euch bis jetzt noch nicht überzeugen konnte, die Sportschuhe zu schnüren, dann vielleicht nächste Woche mit 10 Gründen, warum man unbedingt Sport treiben sollte.

In der Zwischenzeit könnt ihr euch gerne den sehr unterhaltsamen Artikel von Eckart von Hirschhausen https://www.stern.de zu Gemüte führen.

Natürlich mache ich gerne Sport. Deshalb auch so selten. Soll ja was Besonderes bleiben. 😉

 

2 Gedanken zu „Sport macht glücklich“

  1. Hallo Kerstin,
    spätestens nach einer Woche wird es schwierig ohne Sport. Dann merke ich selbst, dass ich nicht mehr so ausgeglichen bin. Zwischendurch mal auspowern muss sein. Was auch hilft, ist sich nach einer warmen Dusche nochmal für mindestens 30 Sekunden kalt abduschen. Das bringt den Kreislauf in Schwung und man hat mehr Lust was zu machen.

    Gefällt 1 Person

    1. Lieber Mirko,
      freut mich, dass du meiner Meinung bist und dass du Sport als wichtigen Bestandteil in deinem Alltag siehst. Tja, das mit dem kalt abduschen geht bei mir zurzeit gar nicht anders, da der Thermostat der Duscharmatur futsch ist. Aber in der Tat bringt das den Kreislauf in Schwung 🙂
      LG Kerstin

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