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Ich will doch nur glücklich sein … aber wie?

Wer sehnt sich nicht danach, glücklich zu sein? Vielleicht hat es der ein oder andere von euch ja tatsächlich geschafft? Falls ja, freut mich das natürlich für denjenigen unter euch. Leider gibt es dafür kein Patentrezept, dass sich auf jeden anwenden lässt, aber nichtsdestotrotz kann man an seinem Glück arbeiten. Es heißt schließlich nicht umsonst:

Jeder ist seines Glückes Schmied.

Ihr fragt euch jetzt möglicherweise, ob ich mich als glücklich bezeichnen würde? Im Großen und Ganzen bin ich das schon, zwar nicht über alles, was so in meinem Leben passiert und auch nicht an jedem Tag in gleichem Maße … aber ich denke, das ist ganz normal. Das Glücklichsein stellt sich bei mir allerdings nicht von alleine ein, das ist ein immerwährender Prozess, der das ganze Leben andauern wird. Schließlich ändern sich immer wieder unsere Lebensumstände, an die wir uns anpassen müssen. Und diese Anpassung muss so erfolgen, dass wir damit glücklich sind.

silhouette photography of group of people jumping during golden time

Glücklich sein durch eine gute Work-Life-Balance

Oft verbinden wir „glücklich sein“ mit einer guten Work-Life-Balance. Denn nur wer ein individuell zufriedenstellendes Gleichgewicht zwischen seiner Arbeit und dem Privatleben erreicht, kann glücklich sein oder wie sieht eure Meinung dazu aus? Es ist nämlich wichtig, dass neben dem Beruf genug Zeit für Familie und Freunde sowie sonstige privaten Interessen bleibt. Da es sich unter normalen Umständen nicht vermeiden lässt, dass wir dennoch sehr viel Zeit auf der Arbeit verbringen, sollte uns die Arbeit Spaß machen und erfüllend sein. Wenn man seinen Traumjob einmal gefunden hat, fühlt sich Arbeit plötzlich gar nicht mehr wie Arbeit an. Schaut man hingegen ständig auf die Uhr, weil man gar nicht erwarten kann, dass der Arbeitstag zu Ende geht, wird man auf die Dauer nicht glücklich sein. Selbst wenn es ein Job wäre, der extrem gut bezahlt ist. Doch Geld allein macht auch nicht glücklich. Es macht so manches nur ein bisschen einfacher.

Obwohl ich meine Arbeit mag und ich es nicht schlimm finde, an manchen Tagen etwas länger arbeiten zu müssen, genieße ich meine Freizeit. Mir ist es schon sehr wichtig, dass Überstunden nicht zum Dauerzustand werden. Denn dann wird mein Terminkalender aufgrund meiner privaten Verpflichtungen und To-dos wie z. B. Haushalt und Garten ganz schön eng und meine Quality time schwindet. Dauert das über einen längeren Zeitraum an, dann funktioniere ich nur noch: arbeiten gehen, private To-dos abarbeiten, schlafen und am nächsten Tag das Ganze von Neuem. Es bleibt kein Zeitfenster für meine persönlichen Interessen. Mir fehlt bei permanenten Überstunden meine so hochgeschätzte Me-Time. Das macht mich definitiv nicht glücklich. Selbst wenn der Job die Erfüllung ist, gehört zum Leben noch so viel mehr und dieses „mehr“ braucht ebenfalls ausreichend Zeit.

Was macht glücklich?

Diese Frage kann ich leider nicht pauschal beantworten, die kann jeder nur ganz individuell für sich beantworten. Wir sind alle so unterschiedlich mit so vielfältigen Interessen, Wünschen und Vorstellungen, dass sein Glück jeder von euch woanders findet. Ich bin z. B. glücklich, wenn ich schreiben kann und noch glücklicher, wenn ich mit meiner Botschaft/mit meinem Blog jemanden erreichen und vielleicht sogar helfen kann.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich auf LiWoBa etwas zum Thema Glück schreibe. Bei Die Säulen eines glücklichen Lebens könnt ihr nachlesen, welche Faktoren auf das Glücksempfinden Einfluss nehmen. Aber gerne zeige ich euch nochmal folgende Grafik, die es auf einen Blick schön zusammenfasst:

200209_Säulengrafik

Das bezeichnet man als Säulen eines glücklichen Lebens und bricht nur eine dieser Säulen weg oder gerät ins Wanken, dann gefährdet das unser Glück. Deshalb ist es wichtig, dass wir alle Säulen gleichermaßen wertschätzen und pflegen und zwar so, dass es für uns persönlich zufriedenstellend ist. Wir sollten uns da auch nicht reinreden lassen, da das Glück ein individuelles Empfinden ist. Es bringt nichts, wenn die Eltern über die berufliche Laufbahn entscheiden und du dein Leben lang einer für dich langweiligen Arbeit nachgehen musst. Damit wirst du niemals glücklich.

Doch selbst wenn alle Säulen stabil sind, ist nicht gewährleistet, dass sich ein Mensch glücklich fühlt. In unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft wissen wir es teilweise gar nicht mehr zu schätzen, wie gut es uns eigentlich geht. Das beste Beispiel dafür ist meine Verletzung. Ich war überglücklich darüber, als ich endlich wieder ohne Krücken laufen konnte. Eigentlich sollten wir jeden Tag darüber dankbar sein, dass wir gesund sind. Sind wir glücklich darüber, dass wir ein Dach über dem Kopf haben und jeden Tag eine warme Mahlzeit auf dem Tisch steht? Nein, das ist für uns Normalität, schließlich wurden wir in den Wohlstand hinein geboren, zumindest die meisten von uns. Deshalb neigen wir leider dazu, immer mehr Luxusgüter anzuhäufen, in der Hoffnung, dass diese uns glücklich machen. Doch meist ist dieses erkaufte Glück nur von kurzer Dauer. Also dürfen wir uns nicht so sehr auf die Wohlstandssäule konzentrieren und unser Glück auch woanders suchen.

Wie du anfängst glücklicher zu werden

Vor einiger Zeit habe ich euch schon einmal eine Checkliste für ein glückliches Leben erstellt. Diese möchte ich nun noch durch die 3 folgenden Punkte ergänzen.

Punkt 1:

Du musst herausfinden, mit welchem deiner Lebensbereiche du nicht zufrieden bist. Na ich hoffe, das sind nicht alle auf einmal. Falls doch, dann beginne mit dem größten Übel, was stört dich am meisten? Oft verbessern sich die anderen Bereiche dadurch automatisch auch. Bist du etwa unzufrieden mit deinem Job? Fehlt es dir einfach an Lebensfreude? Empfindest du alles sinnlos? Vergleichst du dich häufig mit anderen und hast daher Selbstzweifel? Oder was könnte deinem Glück sonst noch im Wege stehen?

Punkt 2:

Es genügt nicht, nur zu wissen, was man nicht möchte. Sondern viel wichtiger ist es, sich vorzustellen wie dein perfektes Leben aussähe? Was für ein Mensch möchtest du sein? Womit würdest du am liebsten deine Zeit verbringen? Was würdest du gerne können? Welche Werte sind dir wichtig? Was macht dir am meisten Freude? Wichtig ist, dass man bei seinen Vorstellungen vom perfekten Leben konkret wird und sich klare Ziele definiert.

Punkt 3:

Wie ich anfangs schon erwähnt habe, ist das Streben nach Glück ein lebenslanger Prozess, der nie zu Ende ist. Man muss täglich daran arbeiten und eine positive Einstellung zum Leben entwickeln sowie Vertrauen in sich selbst aufbauen. Konzentriere dich auf die schönen Dinge und stelle dich neuen Herausforderungen! Du wirst sehen, es wird sich lohnen. Packe dabei deine einzelnen Baustellen Schritt für Schritt an und notiere deine Erfolge am besten in einem Dankbarkeitstagebuch!

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Das Leben ist viel zu kurz, um unglücklich zu sein.

Du bist immer noch nicht glücklich, vielleicht kann dir dann folgende Webseite weiterhelfen:

https://www.gluecksdetektiv.de

 

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