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Coaching – was es mit dem aktuellen Trend auf sich hat

Durch das Bloggen und die Zeit, die ich mit Social Media verbringe, komme ich um sie nicht mehr herum: die Coaches! Sie sprießen wie Pilze aus dem Boden. Neben Influencern ist aus meiner Sicht das Coaching als ein weiterer Trend zu beobachten, es machen sich immer mehr Menschen als Coach selbständig. Ob nun als sogenannte Life Coaches, als Social Media Manager, als Ernährungsberater oder Fitness Coach bzw. Personal Trainer, alle wollen sie uns helfen.

Aber aufgepasst, der Beruf bzw. die Bezeichnung beispielsweise eines Life Coaches ist nicht gesetzlich geschützt, d.h. es darf sich grundsätzlich jeder Life Coach nennen, da diese Bezeichnung an keine Ausbildung geknüpft ist. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich viele Möglichkeiten, eine Ausbildung auch in Form eines Fernstudiums zum Life Coach zu machen. Ich gehe davon aus, dass ihr Coaches da draußen auch alle so eine Ausbildung genossen habt und Experten auf eurem Gebiet seid. 😉

Ich jedenfalls bezeichne mich keinesfalls als Life Coach, als Blogger (hobbymäßig) hingegen schon, nur um das von vorneherein klarzustellen. Aber ich hoffe trotzdem, dass ich euch durch meinen Blog den ein oder anderen hilfreichen Rat mit auf den Weg geben kann. Diese Weisheiten und Ratschläge stammen im Wesentlichen aus meiner eigenen Lebenserfahrung. Und da sind wir schon beim Stichwort „Lebenserfahrung“! Wenn mich ein 20jähriger Life Coach in meiner Selbstfindungsphase begleiten will und mir als Mentor zur Seite steht, bekomme ich da meine Zweifel. Dabei zweifle ich nicht an der Intelligenz der jeweiligen Person oder dass er das Coachingwerkzeug und somit die Theorie beherrscht, aber er kann i.d.R. auf keinerlei Lebenserfahrung zurückgreifen. Das ist aus meiner Sicht beim Coaching essentiell.

Ich frage mich aber auch, warum das Coaching aktuell so gefragt ist. Schließlich beschreiten die vielen Coaches, Trainer und Berater ihren Lebensunterhalt davon. Das heißt, es muss genügend Menschen geben, die das Coaching in Anspruch nehmen. Und eine Coaching-Stunde, z.B. bei einem Life Coach, ist bei einem durchschnittlichen Stundensatz von 170 € pro Stunde nicht gerade billig.

person holding silver retractable pen in white ruled book

Man muss sicherlich unterscheiden wer und was gecoacht wird. Werden Führungskräfte gecoacht, damit sie erfolgreich im Beruf sind, oder spricht es eher Menschen an, die sich in einer Sinnkrise oder Lebensfindungsphase befinden, möglicherweise jemand der Beziehungsprobleme hat. Es gibt unzählige Themenbereiche, für die sich ein Coaching anbietet: neben beruflichen Zielen oder Beziehungsproblemen sind das Zeitmanagement, Stressmanagement, Work-Life-Balance, Selbstwert & Selbstbewusstsein, u.a.

Warum verlangen so viele Menschen nach einem Coach oder Mentor? Haben sie die Hoffnung, dass ihnen dadurch wichtige Entscheidungen abgenommen werden, dass sie ein Stück weit die Verantwortung für ihr Leben übertragen können? Ist es der Glaube, dass ohne großen Aufwand durch den Coach das Leben schlagartig besser wird? Dabei ist ein Coach nur ein Begleiter unserer Selbstfindungsphase. Er stellt gezielte Fragen für eine verbesserte Selbstreflexion, verschafft eine klare Sicht auf unsere Stärken und Schwächen und entwickelt mit uns einen Aktionsplan. Er ersetzt nicht den Psychotherapeuten oder einen Guru, Coaching ist keine Religion.

Ich persönlich sehe mich in der Lage, meine Stärken und Schwächen selbst zu erkennen und aufzuschreiben. Mit ein bisschen Recherche – das Internet bietet mittlerweile so viele Möglichkeiten – und Gesprächen mit den richtigen Leuten kann ich anschließend an mir und insbesondere an meinen Schwächen arbeiten. Zu Themen wie Zeitmanagement, Stressmanagement gibt es so viel Literatur, Tipps, Tools usw. (u.a. auch auf LiWoBa 😊), das muss und will ich mir von niemandem vorbeten lassen. Zur Weiterentwicklung im Job hingegen halte ich es für durchaus sinnvoll, wenn man sich einem Coach anvertraut. Da erkenne auch ich meine Grenzen.

Ein Life Coaching ist, wie bereits erwähnt, nicht gleichzusetzen mit einer Psychotherapie, auch wenn es sich an Methoden aus der Psychotherapie orientiert. Das Coaching richtet sich an „gesunde“ Menschen und will diese leiten nicht heilen.

blue ceramic plate with meal plan blocks

Nachdem ich mich nun speziell beim Thema „Life Coaching“ ausgetobt habe, möchte ich auch etwas zu Fitnesstrainern und Ernährungsberatern sagen. Hierzu habe ich eine ähnliche Ansicht wie beim Life Coaching, das Internet bietet genügend Stoff (z.B. bei Gymondo* oder auf YouTube sogar kostenlos; *unbezahlte und unbeauftragte Werbung), um sich selbst ein bisschen schlau zu machen. Es kommt natürlich darauf an, wie tief man selbst in die Materie einsteigen möchte, oder ob man den bequemeren Weg gehen möchte und sich einem Coach oder Berater anvertraut. Ich entscheide lieber selbst, wann ich was essen möchte und möchte nicht nach einem vorgefertigten Ernährungsplan leben. Genauso möchte ich den Sport machen, auf den ich gerade Lust habe, da ich mich für sehr viele Sportarten wie Fußball, Laufen, Radfahren, Calisthenics, Fitness im eigenen Wohnzimmer, Bouldern, uvm. begeistern kann und die Abwechslung liebe. Und ganz entscheidend, ich brauche keinen Tritt in den Hintern, meine Selbstdisziplin ist stark genug ausgeprägt.

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Nichtsdestotrotz haben Fitnesstrainer und Ernährungsberater selbstverständlich ihre Daseinsberechtigung. Solange die Coachingangebote angenommen werden, lebt Deutschland gesünder und das ist gut so! Vielleicht macht es euch auch einfach mehr Spaß und motiviert euch mehr mit einem Coach an eurer Seite. Das muss jeder für sich ganz individuell entscheiden, ob er Geld dafür ausgeben möchte oder sich selbst in den Bereichen Ernährung und Sport weiterbildet.

Aber irgendwann wird der Markt gesättigt sein. Dann werden nur die besten Coaches überleben und der Trend flaut wieder ab.

So jetzt fehlt nur noch der Social Media Manager/Berater auf meiner Liste. Ich glaube, diese Tätigkeit hat wirklich auf lange Sicht Potenzial, da viele große Firmen darauf anspringen. Um Instagram, Facebook und Co kommt man einfach nicht mehr drumherum. Nur ob man sich privat jetzt einen Social Media Manager genehmigen sollte, um bspw. als Influencer durchzustarten, sei dahingestellt. Ich befürchte, da ist schon so mancher Traum geplatzt.

Was aber auf alle Fälle klar sein muss, wenn ihr darüber nachdenkt, ob ihr einen Coach braucht:

Man kann dir den Weg weisen, gehen musst du ihn selbst.

(Bruce Lee)

Am Ende stellt sich mir die Frage, macht es Sinn, eine Laufbahn als Coach anzustreben bzw. was reizt euch an dieser Arbeit? Möglicherweise träumen viele von der Selbständigkeit, die Zeit frei einteilen zu können, Großteils von zu Hause aus arbeiten zu können via Webinar zum Beispiel, unterschätzen den Aufwand vielleicht etwas und auch die Zeitdauer bis sich der Erfolg einstellt. Tja, und wenn man von einem durchschnittlichen Stundensatz von 170 € pro Stunde hört, ist ja klar, dass das auch ein wenig Einfluss hat 😉.

Wie steht ihr zum Coaching? Habt ihr Erfahrungen damit gemacht? Oder seid ihr vielleicht selbst Coaches?

17 Gedanken zu „Coaching – was es mit dem aktuellen Trend auf sich hat“

  1. Hah, lustiger Beitrag! Also ich muss sagen, dass ich mit Coaching nicht so viel anfangen kann… Beziehungsweise: Ich habe gerade das Bild von einem typischen „Life Coach“ vor mir, der, wie du auch schon geschrieben hast, einen viel zu hohen Stundensatz nimmt und einem Lebenstipps gibt. Das Bild, das ich mit der Bezeichnung „Life Coach“ assoziiere, ist Folgendes: Ein Coach, der sich als übergeordnet sieht und sich anmaßt, einen zu „belehren“, weil er es besser weiß. Das ist ja auch der grundlegende Unterschied zu einer Psychotherapie: Die allerwenigsten Psychotherapeuten geben einem Tipps mit, wie man zu leben hat. Der Patient sollte von selbst draufkommen, was ihm gut tut. Niemand sollte mir vorschreiben, wie ich zu leben habe. Deshalb würde ich auch nie SO einen Life Coach beauftragen. Aber klar, nicht jeder Life Coach arbeitet so.

    Im Unternehmensbereich ist es für mich aber etwas vollkommen anderes. Ein „Social Media Coach“ ist vielleicht auch ein „Coach“, aber doch eher eine Art Berater über etwas, zu dem es Regeln gibt – zum Beispiel wie man auf Instagram Bilder postet oder Hashtags verwendet. Es gibt ja nicht umsonst Social Media Manager…

    Und beim Fitness, finde ich, sollten diejenigen, die es sich leisten können und es alleine nicht schaffen, gerne einen Personal Trainer anheuern.

    Übrigens finde ich, dass du hier ganz tolle Artikel zu sehr interessanten Themen veröffentlichst! Deinen Blog lese ich wirklich gerne!

    Liebe Grüße!

    Gefällt 3 Personen

    1. Vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar 🙂 Ich finde es immer wieder interessant, was andere so denken und ob das mit meinen Ansichten übereinstimmt. Wir scheinen jedenfalls eine ähnliche Denkweise zu bestimmten Themen zu haben.

      Wer es mit einem Coach ausprobieren möchte und das nötige Kleingeld hat, nur zu! Es schadet ja auch nicht, höchstens dem Geldbeutel 😉 Und ich bin sicher, dass der ein oder andere seine Erfüllung mit einem Coach gefunden hat.

      Was mich besonders freut, dass die meine Artikel gefallen 🙂 Ich werde mir weiterhin Mühe geben und nach so einem tollen Feedback steigt die Motivation umso mehr.

      Viele liebe Grüße
      Kerstin

      Gefällt 1 Person

  2. Hallo,
    ich bin zurzeit mit einer Weiterbildung zur Ernährungsberaterin und glaube durchaus dass das wichtig ist für viele jemanden zu haben. Und man muss ja auch die Zeit haben sich zu informieren. Vieles kann man umsonst herausfinden aber wieviel Zeit braucht man dafür. Welche Quellen sind die richtigen. Was vielleicht totaler Blödsinn? Braucht alles Zeit. Und diese Zeit spart man sich mit einem Coach! Also hat es schon seine Berechtigungen. Aber du hast Recht, gefühlt müsste der Markt irgendwann gesättigt sein. Wir werden sehen 🙂
    schöner Artikel! Liebe Grüße, Fine

    Gefällt 2 Personen

    1. Liebe Fine,

      zu allererst wünsche ich dir mal ganz viel Erfolg bei deiner Weiterbildung und auch für danach, wenn du als Ernährungsberaterin tätig bist.

      Du hast bestimmt recht, dass viele einfach nicht die Zeit und Muße haben sich mit Themen wie z.B. Ernährung, was ja wirklich ziemlich umfangreich ist, auseinanderzusetzen. Mir hingegen macht es Spaß, mich anhand von Büchern, Internet oder im Bekanntenkreis zu informieren. Sich einem Ernährungsberater anzuvertrauen ist wahrlich nichts Schlechtes, weil diejenige Person erkannt hat, wie wichtig das Thema Ernährung ist.

      Ich wurde allerdings über verschiedene Wege schon so oft kontaktiert, ob ich nicht auch irgendwie zumindest in Teilzeit etwas im Bereich Coaching machen möchte. Daher auch meine Befürchtung, dass es irgendwann zu viele davon gibt… und außerdem bin ich kein Mensch, der sich nach außen hin gut verkaufen kann. Da bräuchte ich dann ein Coaching 😉

      Viele liebe Grüße und danke für das tolle Feedback!
      Kerstin

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    2. Hallo Fine,
      ich sehe Ernährungsberater eher als medizinische Unterstützung an. Viele Leute die etwas ändern wollen aber keine Lust haben sich intensiv damit auseinander zu setzen, sind qualifizierte Berater eine gute Hilfe. Wichtig ist, dass man sich jemanden sucht, der sich nicht nur so nennt sondern auch entsprechendes Wissen (z.B. über Weiterbildung wie bei Dir) verfügt.
      Viel Erfolg
      Gruß Mirko

      Gefällt 2 Personen

  3. Ich glaube, dass das mit der heutigen Lebensweise zu tun hat. Gerade jungen Führungskräften fehlt heute die private Bindung, bzw. echte Freundschaften, wo man sich ein ehrliches Feedback abholen kann. Das könnte man auch für den Preis einiger Biere oder Gläser Wein bekommen.

    Gefällt 2 Personen

    1. Die heutige Lebensweise, die Anforderungen und die Schnelllebigkeit spielen sicherlich eine große Rolle.
      Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich noch echte Freunde habe, die immer für mich da sind und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das bedeutet mir sehr viel und ist durch kein Coach zu ersetzen.
      LG Kerstin

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  4. Coaching -Methoden und Portrats erfolgreicher Coaches Bd. 2 Armin Fichtner, Werner Muller, ISBN 978-3-8442-7090-7 weiter lesen Die Redaktion trainerlink hat die Life Work Balance Institut Internetseite mit der Note \\\“sehr gut\\\“ bewertet und zahlt sie damit zu den besten Adressen im Weiterbildungs-Web. weiter lesen

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  5. Hi Kerstin, habe Deinen Blog aufmerksam gelesen und der ist echt gut. Ich bin selber ein Coach und beginne gerade erst mit dem Bloggen (ist übrigens der Erste).
    Ein Coach braucht schon eine gute und fundierte Ausbildung, meist mit einem Studium und genügend Berufserfahrung. All das kann und muss einen Coach auszeichnen. Bin mehr so im beruflichen Kontext unterwegs und da im Führungskräfte Coaching oder Teamcoaching. Da geht es um Kommunikation oder wie gehen wir miteinander um. Wie ich in den Antworten auf deinen Blog lese sehen viele den Coach als eine Art Besserwisser. Hmm, da kann ich nur sagen, dass dies nicht so sein kann oder darf. Ein Coach ist ja nicht Gott und kann über Wasser gehen. Ein guter Coach begleitet, zeigt auf oder gibt Impulse. Viele meiner Klienten wollen wissen was dann die entsprechenden Konsequenzen sind, wenn sie anders handeln. Wie schon gesagt, ich kann nicht in die Zukunft blicken. Man bleibt halt gern beim alten Muster,….
    Kommunikation und Miteinander hat sich stark verändert. Ich bin überzeugt, dass es vor 20 Jahren keine Coaches gebraucht hätte, da die Menschen klarer kommuniziert haben. Heute hingegen wird das Wort Toleranz hoch gehalten, nur wer ist heute tolerant… Toleranz bedeutet auch ertragen, erdulden. Ich merke bei meinen Trainings, dass es kaum ertragen wird, dass Mitarbeiter eine andere Meinung haben und dann kommen noch persönliche Befindlichkeiten hinzu. Man glaubt manchmal gar nicht wie man sich heute verkopfen kann. Wenn man sich selbst nicht so wichtig nehmen würde und besser zuhören würde, dann wäre ein Coaching nicht nötig.
    Mit diesem Kontext komme ich als Coach zu meinen Auftraggebern. Mein Motto ist es MACH ES EINFACH…. Und dann klappt es auch
    Grüße Markus

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    1. Hallo Markus,
      über deinen ausführlichen Kommentar habe ich mich extrem gefreut und natürlich über das Kompliment 🙂 Im Großen und Ganzen kann ich dir bei allen Punkten zustimmen und Toleranz ist ein weiterer Aspekt, über den ich bis jetzt noch gar nicht so richtig nachgedacht habe. Ich denke auch, dass sich der Umgang untereinander verändert hat und das nicht unbedingt zum Guten hin. Ob uns da das Coaching wieder auf den richtigen Weg bringt? Coaching im Zusammenhang mit Beruf und Karriere macht aus meiner Sicht durchaus Sinn. Da käme ich mit Sicherheit auch sehr bald an meine Grenzen und bräuchte Unterstützung, wenn ich die Karriereleiter erklimmen möchte. Aber in allen anderen Lebensbereichen nehme ich mein Leben lieber selber in die Hand.
      Dir wünsche ich jedenfalls als Coach weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen mit deinem neuen Projekt, deinem Blog. Ich bin jedenfalls schon neugierig geworden.
      LG Kerstin

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  6. Hallo Kerstin,
    Dein Blog über das Thema Coach und Coaching ist echt sehr interessant und gefällt mir sehr gut. Da ich neu bin auf WordPress und aktuell zu bloggen beginne, bin ich gespannt wie das alles so klappt. Bin selbst Coach und bin im beruflichen Kontext unterwegs. Dazu gehört Business Coachin, Personel Coaching, Führungskräftecoach oder Teamcoaching. Ist schon ein großes Spektrum. Wie auch in den Kommentaren ist der Coach als Begriff nicht geschützt und so kann sich das jeder auf die Fahnen schreiben…schade. Ein guter Coach muss schon eine fundierte Ausbildung haben und nicht nur mit irgendwelchen Zertifikaten um sich werfen. Studium Pädagogik, Sozialpädagogik oder Psychologie sollte als Grundlage dienen und dann halt noch die diversen Zusatzausbildungen. Weiterhin gehört eine gewisse Lebens- und Berufserfahrung dazu.
    Wie ich so lese, auch in den Kommentaren, wird der Coach als Besserwisser bezeichnet. Hmm also als Coach muss ich ja nicht alles Wissen, dann könnte ich auch übers Wasser gehen. Vielmehr ist es eine professionelle Begleitung zu einem bestimmten Thema oder Anliegen das der Klient (nennen wir in mal so) hat. Ein guter Coach muss nicht immer in dem Berufsfeld des Klienten experte sein, es geht meist um menschliche Anliegen, also Kommunikation, Zusammenarbeit etc. Hier begleitet der Coach, gibt Impulse, sorgt für Klarheit in manchen Angelegenheiten. Da ist die Feldkompetenz des Coachs gefragt.
    Wieso dann überhaupt Coaching, naja sehe da die Veränderung in der Gesellschaft und die Digitalisierung. Menschen reden heute nicht mehr so offen miteinander, stelle ich bei meinen Trainings immer wieder fest. Toleranz gegenüber anderen Meinungen und persönliche Befindlichkeiten spielen zusätzlich eine Rolle. Ich bin überzeugt, dass es vor 20 Jahren keine Coaches gebraucht hätte, weil die Menschen viel öfter und klarer miteinander gesprochen haben. Man glaubt manchmal gar nicht, was so in einem Training, gerade mit Teams, alles nicht funktioniert. Mich erstaunt es immer wieder wie verkopft so manche Angelegenheit ist und da kommt der Coach ins Spiel, er zeigt durch verschiedene Möglichkeiten eine andere oder neue Perspektive auf, an die man vorher nicht gedacht hätte. Also nicht ganz so streng mit den Coaches ins Gericht gehen und so teuer sind nicht alle Coaches 170€ verlangt nicht jeder…

    Grüße Markus

    Gefällt 1 Person

    1. Ich sehe gerade, du hast das Ganze quasi doppelt geschrieben. Bei mir ist das so, dass ich die Kommentare erst bestätigen muss, bevor sie an die Öffentlichkeit gehen. So kann ich vermeiden, dass irgendwelcher Unsinn gepostet wird. Leider komme ich meist erst abends dazu, die Kommentare zu lesen. Tagsüber gehe ich meinem eigentlichen Job nach.
      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende 🙂

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