- Kerstin unterwegs

La Réunion – Trauminsel im Indischen Ozean

Tag 1: Saint-Gilles-Les-Bains

Eins ist mir mittlerweile klar geworden, wer ins Paradies möchte, muss zuvor einiges an Reisestrapazen auf sich nehmen. So bin ich mit meiner Reisebegleitung (Mirko) am Donnerstag, den 26.09. um 6:15 Uhr ab Haustür gestartet. Das Ziel – La Réunion – haben wir schließlich ca. 28 Stunden später erreicht, gerechnet ab Übergabe des Mietwagens. Zuerst ging es mit dem Bus zum nächstgelegenen Bahnhof, mit der Bahn schließlich zum Flughafen Frankfurt, mit Umstieg in Paris (Flughafen Charles de Gaulles) auf eine Maschine der Fluglinie Air Mauritius, die uns auf Mauritius nochmals zwischenlanden ließ.

Total erschöpft haben wir mit dem Mietwagen (gebucht über Hertz) die letzten Kilometer bis zum Hotel Le Nautile in Saint-Gilles-Les-Bains auf uns genommen. Aber der erste Tag war keinesfalls zum Ausruhen gedacht. Auf dem Programm standen die Besichtigung des Aquariums sowie Baden und Schnorcheln an den schönsten Stränden in Saint-Gilles-Les-Bains. An den meisten anderen Stränden ist das Schwimmen aufgrund der gefährlichen Strömungen und wegen der Haiangriffe in den vergangenen Jahren verboten.

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Aquarium de La Réunion

Vom Aquarium hatte ich mir persönlich etwas mehr versprochen. Für 9,50 € ist es nicht allzu groß, so dass wir es nach ca. 1 Stunde bereits wieder verlassen hatten. Außerdem sind alle Informationen zu den Fischen und anderen Meerestieren ausschließlich auf Französich. Fast mehr zu sehen gab es im Meer. Das hat mich total überrascht, dass ich bei uns am Hotelstrand beim Schnorcheln so viele schöne kleine, große und bunte Fische bestaunen durfte. Das war für mich das Highlight des Tages.

Zum Abschluss ging es kreolisch essen. Schließlich sollte man die Küche der Einheimischen kennenlernen… und wie wir diese kennengelernt haben. Wir haben uns entschieden vom Buffet zu essen, somit konnte alles mögliche probiert werden. Dann war da dieser harmlos aussehende Gurkensalat, wovon wir beide reichlich auf den Teller geschöpft haben. Kaum hatte ich eine Gabel davon im Mund, ist mir die Kehle ausgebrannt. So etwas scharfes hatte ich noch nie zuvor gegessen und zu allem Übel bekam ich sofort Schluckauf. Aber nicht nur ich, Mirko ging es haargenauso. Ich weiß nicht, ob wir am Ende Tränen vor Lachen oder wegen der Schärfe in den Augen hatten. Diese kleine Geschichte hat den Tag abgerundet. Und jetzt muss ich Schlafen gehen und Energie für den morgigen Tag tanken. Der Piton de Maïdo wartet auf uns.

Tag 2: Piton de Maïdo

Tag 2 war ein Tag der totalen Gegensätze. Zuerst auf schwindelnden Höhen bewegt und danach an einem der schönsten Strände der Insel entlang geschlendert. Aber der Reihe nach. Ganz früh am Morgen gegen 7 Uhr ging es los. Zuvor mussten die Koffer wieder gepackt und im Auto verstaut werden. Ich gebe zu, das nervt, geht aber bei einer Rundreise nicht anders. Die frühe Uhrzeit war darin begründet, dass heute der Piton de Maïdo auf dem Plan stand und sich der dahinter befindliche Talkessel „Mafate“ gegen 8 Uhr meist in dicke Wolken hüllt. Heute hatten wir ausnahmsweise Glück, denn es war den ganzen Vormittag über sonnig und klar. Danke dafür lieber Wettergott! 😊 Nachdem wir am heißbegehrten Aussichtspunkt unendlich viele Bilder geknipst hatten, haben wir uns dazu entschieden, eine kleine Wanderung zum Piton des Orangers zu machen. Dauer der Wanderung ca. 2 ½ Stunden bei einer Strecke von insgesamt 6,4 km und einem Höhenunterschied von 350 m. Es war unbeschreiblich schön, aber auch eine kleine sportliche und koordinative Herausforderung. Vor allem fand ich die abwechslungsreiche Flora interessant. Ständig haben sich felsiger Untergrund mit kleinen Sträuchern, ein menschenhohes gelbes Blütenmeer und Wald mit grasbewachsenen Wegen abgewechselt.

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Piton de Maïdo

Leider stand an diesem Tag noch mehr auf dem Programm, so dass wir bereits um die Mittagszeit weiterziehen mussten. Äußerst spannend sind die Serpentinenstraßen hinunter zum Strand, deshalb muss die Fahrtzeit immer sehr großzügig kalkuliert werden.

Da auf unserer Route von Saint-Gilles-Les-Bains nach Cilaos der bekannte magisch-schöne Strand von L’Etang-Salé-les Bains liegt und es mich prinzipiell immer ans Meer zieht, musste ich den einfach sehen. Und er hielt, was der Reiseführer verspricht. Nur war keine Zeit mehr zum Baden, so musste ich mich mit einem Eis und ein paar Fotos, wie zum Beispiel diesem hier, begnügen.

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Strand von L’Etang-Salé-les Bains

Am späten Nachmittag stand schließlich die letzte Etappe des heutigen Tages bevor: die Anfahrt nach Cilaos. Cilaos ist ein Thermalkurort, der sich auf 1200 m über dem Meer im Herzen der Insel befindet. Um Cilaos zu erreichen, muss man die spektakuläre Passstraße mit einer Länge von 32 km und 420 Kehren passieren. Eine schweißtreibende Angelegenheit, da die Spitzkehren zum Teil so steil und eng sind, dass man den Gegenverkehr sogar durch Hupen auf sich aufmerksam machen muss.

Eigentlich sind das viel zu viele Eindrücke für einen einzigen Tag und ich kann noch gar nicht alles verarbeiten. Was mich heute traurig gemacht hat… auch wenn es mir an einem Ort noch so gut gefallen hat, hatte ich leider keine Zeit das richtig zu genießen, weil der Zeitplan das einfach nicht zulässt. ☹

Tag 3 – Cilaos

Nun werden wir bereits die zweite Nacht in Cilaos verbringen, genau genommen im Hotel Vieux Cep. Was werde ich von Cilaos besonders in Erinnerung behalten? Dass es ab nachmittags, wenn die Sonne hinter den Wolken verschwindet, plötzlich sehr kalt wird. Das ist nicht ganz so verwunderlich, wenn man bedenkt, dass sich der Thermalkurort auf 1200 m über dem Meer befindet.

Da heute kein Ortswechsel mit dem Mietwagen anstand und wir direkt aus dem Hotel mit der Wanderung starten konnten, hatte ich eine ganz spezielle Tour ausgewählt und zwar zu La Chapelle. Ich persönlich neige wohl dazu meinen Mut, meine Kondition und Koordination bei der Auswahl ab und an etwas zu überschätzen. Das merke ich dann leider erst während der Wanderung, wenn die Route doch recht anspruchsvoll ist. Aber am Ende habe ich mich durchgebissen, auch wenn es eine sehr schweißtreibende und leicht schmerzhafte Angelegenheit wurde. Die Anstrengung und die blauen Flecken waren es wert. La Chapelle ist eine spektakuläre Felshöhle auf ca. 770 m über dem Meeresspiegel. Zwischen 10 und 12 Uhr fallen die Sonnenstrahlen von oben durch einen engen Spalt, so dass im Innern die sakrale Schönheit voll und ganz zum Vorschein kommt. Aber diesen Anblick muss man sich wahrlich verdienen. Insgesamt muss man 680 Höhenmeter auf einer Strecke von 7,8 km zurücklegen. Teilweise geht es sehr steil bergab, manchmal muss man die Hände zu Hilfe nehmen, der Flusslauf muss mehrmals überquert werden und am Ende müssen riesige Felsbrocken überwunden werden. Für mich als Wanderanfänger eine echte Herausforderung. Wer dann noch Lust hat, kann sich durch eiskaltes hüfthoches Wasser weiter ins Innere der Höhle begeben. Bis zum sagenumwobenen Wasserfall hat es an diesem Tag aber wohl keiner geschafft, weil das letzte Stück geschwommen werden muss.

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La Chapelle

Nach dieser Wandertour war ich physisch und psychisch so platt und überwältigt zugleich, dass wir diesen Tag gemütlich ohne weiteren Aktivitäten ausklingen ließen. Und jetzt heißt es wieder: Packen! Die Weiterreise nach La Plaine des Cafres steht morgen auf dem Plan.

Tag 4: Grand‘ Anse – Cap Jaune – Cap Méchant – Grand-Galet

Bevor ich angefangen habe zu schreiben, musste ich zuerst überlegen, mit welchem Hotspot wir den Tag begonnen haben. Heute stand so viel auf dem Plan, dass ich irgendwie alles durcheinanderbringe. Zum Glück sind die Fotos auf dem Handy chronologisch abgespeichert. 😊

Nachdem wir heute Morgen die Markthalle in Saint-Louis nicht gefunden haben, sind wir direkt weitergefahren zum beliebtesten Strand im Süden, dem Grand‘ Anse. Aber Achtung, das Baden ist hier verboten, es sei denn, man möchte unbedingt Haien begegnen. Allerdings gibt es ein kleines Natursteinbecken, worin es sich bedenkenlos planschen lässt. Ansonsten war die ganze Strandanlage sehr groß und sauber, bietet ausreichend Grillplätze und hat Imbissbuden. Alles in allem aus meiner Sicht tatsächlich ein Traumstrand.

Nach einer guten Stunde mussten wir uns wieder verabschieden, da noch einiges auf dem Programm stand. Das nächste Ziel, ein Geheimtipp vom Blog wolkenweit.de, das Cap Jaune. Es war nicht gerade einfach den richtigen Weg zu erwischen, vor allem weil er anfangs mitten durch Bananenplantagen führt und dann ein ganz steiler Weg abwärts zu der Bucht abzweigt, in dem ich dieses tolle Bild geschossen habe.

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Cap Jaune

Ich will mich nicht zu viel loben, die Kulisse gibt es einfach her. 😉 Für das letzte Stück abwärts sind allerdings Wanderschuhe empfehlenswert. Mit meinen nahezu profillosen Sneakers wäre das eine ganz schöne Rutschpartie geworden, hätte ich mich nicht an dem Gestrüpp ringsherum festhalten können.

Nicht weit vom Cap Jaune entfernt liegt das Cap Méchant. Dort wo die tosende Brandung auf die schroffen Lavaklippen der Steilküste prallen, zeigt sich der wilde Süden von La Réunion. An der Steilküste kann man nach links und rechts ein Stückchen entlangwandern und das Felsentor bewundern, welches die Natur in die Lavazunge gefräst hat.

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Felsentor am Cap Méchant

Das letzte Etappenziel waren die Grand-Galet Wasserfälle bei Saint-Joseph. La Réunion ist für seine vielen Wasserfälle bekannt und endlich war es soweit, dass wir nach einer kurvigen Fahrt bergaufwärts den ersten auch zu Gesicht bekamen. Und ich muss sagen, es gibt nichts beruhigenderes als einen Wasserfall. Das Wasser der Cascade Grand Galet kommt direkt aus dem Berg und sucht sich seinen Weg über die Felsen.

Und wieder geht ein wundervoller Tag mit vielfältigen Eindrücken zu Ende. Morgen wartet dann das Highlight – im wahrsten Sinne des Wortes – auf uns: die Besteigung des Piton de la Fournaise.

Tag 5: Piton de la Fournaise

Ich kann es gar nicht glauben, dass bereits der fünfte Tag auf La Réunion vorüber ist und mit ihm auch das Highlight, auf das wir hingefiebert haben: das Erklimmen des Piton de la Fournaise. Es handelt sich um einen immer noch aktiven, kürzlich wieder ausgebrochenen Vulkan. Der Piton de la Fournaise erreicht eine Höhe von über 2600 m. Seine Lavaströme bedecken mindestens ein Drittel der Insel und seine Caldera – Plaine des Sables – ist 3 km breit.

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Die Wanderung zum Cratère Dolomieu beginnt am Parkplatz am Ende der Route du Volcan. Auf genau dieser Route du Volcan ging das Abenteuer bereits los, da die letzten Kilometer bis zum Parkplatz über eine Schotterpiste führen, die es in sich hat. Schlaglöcher so groß wie Lavabomben. Das hat dem Mietwagen alles abverlangt. Gegen ca. 8:30 Uhr erreichten wir den Startpunkt. Gerne wären wir schon eine Stunde früher dort gewesen, weil im Laufe des Tages meist Wolken und Nebel aufziehen und die Sicht nicht mehr so klar ist. Aber im Hotel L’Ecrin gibt es kein Frühstück vor 7 Uhr und ohne Frühstück wären wir der sportlichen Herausforderung der Vulkanwanderung nicht gewachsen gewesen.

Doch anscheinend verfolgt uns das gute Wetter bei diesem Urlaub und wir hatten den ganzen Tag über Sonnenschein, was in dieser Höhenlage und dem Breitengrad von La Réunion nicht unterschätzt werden sollte. Also vorher gut eincremen! Man sollte auch unbedingt eine winddichte Jacke mitnehmen, der Wind kann ganz schön kühl werden.

Auf dem Weg vom Parkplatz zum Kraterrand gibt es weder Imbiss noch Toilette und die Wanderung dauert immerhin fast 6 Stunden auf einer Strecke von 12,1 km (hin und zurück). In diesen 6 Stunden müssen 520 m Höhenunterschied überwunden werden und das meist über scharfkantiges Lavagestein. Das bedeutet, ausreichend zu Trinken einpacken und unbedingt Wanderschuhe anziehen. Wenn ihr das alles beachtet und nicht die allerschlechteste Kondition habt, steht dieser Wanderung nichts mehr im Wege. Traut euch, ihr werdet mit einem Ausblick belohnt, der unbeschreiblich ist, u.a. direkt in den Kraterschlund. Ich würde es immer wieder machen… nur vielleicht nicht gerade morgen. 😉 Ach ja, verlaufen kann man sich auch nicht, fast jeder zweite Schritt ist mit einem weißen Punkt markiert oder man läuft einfach der Herde hinterher.

Das einzige, was mir bei unserer Etappe in Plaine-des-Cafres/Bourg-Murat nicht gefallen hat: unser Hotel L’Ecrin. Dieses Hotel besteht aus vielen kleinen Bungalows, die mit Glastüren und großen Fenstern bestückt sind und diese Türen und Fenster haben keine blickdichten Vorhänge. Doch nach fast 2 Tagen haben wir schließlich entdeckt, dass es außenliegende Tür- und Fensterläden gibt.🤷🏽‍♀️ Aber gut, morgen sind wir wieder eh weg. Dann geht’s in den Regenwald. 😊

Tag 6: Forêt de Bébour

Unterschiedlicher könnte das Kontrastprogramm gar nicht sein, gestern noch in einer Mondlandschaft (Piton de la Fournaise) unterwegs und heute im Dickicht des Regenwaldes Forêt de Bébour. Für den heutigen Tag hatten wir uns die Wanderung zum Cassé de Takamaka ausgewählt, vorbei an dem Bassin Hirondelles.

Laut Wanderführer hatten wir uns eine relativ einfache Wanderung entlang eines Trampelpfades vorgestellt. Es stellte sich dann doch schwieriger heraus als gedacht. Einerseits weil es in einem Regenwald immer feucht und rutschig ist, zum anderen ragen Wurzelwerk und Baumstämme in den Weg hinein und außerdem mussten auch hier 290 Höhenmeter überwunden werden. Aber durch die vielen Wurzeln und Bäume entlang des Weges findet man immer eine Möglichkeit sich irgendwo festzuhalten, so dass der Pfad für nicht komplett unsportliche Menschen gut zu bewältigen ist. Man darf nur nicht so empfindlich sein, wenn man mal schmutzig wird, denn das bleibt nicht aus. Vor allem die Schuhe waren nach der Wanderung nicht wiederzuerkennen.

Das Bassin Hirondelles, eine märchenhafte Felsgrotte mit einem türkisschimmernden Tümpel davor, erreichten wir nach ca. 1 ¼ Stunden. Bis zu diesem Zeitpunkt sind wir noch auf keine Menschen gestoßen, so dass wir ungestört die Kulisse dort genießen konnten. Anschließend ging es weiter zum Cassé de Takamaka, einem Aussichtsbalkon am Steilhang der Takamakaschlucht. Mit einem Fernglas lässt sich von dort aus das Kraftwerk Takamaka erkennen.

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Nach 3 ½ Stunden und 8,5 km war unser Ausflug durch den Regenwald beendet und wir machten uns auf den Weg in Richtung Hell-Bourg. Tja, leider hatten wir die Landkarte nicht intensiv studiert und nicht darauf geachtet, dass es keine direkte Verbindung zwischen dem Forêt de Bébour und Hell-Bourg gibt. Das hatte zur Folge, dass wir zuerst den Weg in Richtung Küste nehmen mussten, um anschließend wieder ins Landesinnere dem Cirque de Salazie zu fahren. Dieser „kleine“ Umweg kostete uns 2 Stunden. Aber nicht nur das, Google-Gabi navigierte uns auf irgendeinen steilen Feldweg den Berg hinauf, bis wir an einer Straßensperrung schließlich Kehrt machen mussten.

Endlich erreichten wir die Unterkunft. Nachdem ich allerdings das Zimmer begutachtet hatte, habe ich mir gewünscht, wir hätten dieses Ziel nie erreicht. Ich möchte gar nicht näher auf die Zimmer bzw. die Unterkunft eingehen, da sonst der wunderbare Eindruck, den wir bisher von La Réunion gewonnen haben, geschädigt wird. Sehen wir das Ganze positiv: wir müssen hier nur eine Nacht bleiben und brechen morgen zu unserer letzten Etappe auf dieser Insel auf.

Tag 7: Rückkehr nach Saint-Denis

Nachdem wir den Schreck mit der schrecklichen Unterkunft verdaut und die Nacht überstanden hatten, führte uns unsere Reise heute u.a. zur Vanillefabrik in Bras-Panon vorbei an möglichst vielen Wasserfällen.

Die Vanillefabrik in Bras-Panon beherbergt nicht ausschließlich heimische Vanillepflanzen sondern auch Pflanzen z.B. aus Madagaskar, Brasilien oder Mexiko. Diese dienen allerdings eher als Demonstrationszwecke für schaulustige Touristen. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit in der hauseigenen „Boutique“ alle möglichen mit Vanille verbundenen Produkte zu kaufen. Die Preise dafür sind nicht gerade günstig, deshalb ist es empfehlenswert sich eher auf einem der Wochenmärkte in den größeren Städtchen umzuschauen.

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Cascade Niagara

Auf der Jagd nach Wasserfällen waren wir leider nicht so erfolgreich, weder im Cirque de Salazie noch auf der Strecke nach Saint-Denis gab es einen Aussichtspunkt, von welchem sich die Wasserfälle gut betrachten ließen. Von den „Trois Cascades“ sahen wir leider nur ein Drittel, also genau einen Wasserfall, von den Cascade Niagara war nach der Regenzeit (November bis April) nur ein kleines Rinnsal übriggeblieben, beim Bassin Boeuf sah es ähnlich aus.

Den Abschluss machten wir in Saint-Denis auf dem Grand Marche, einem typischen Markt, welcher von Gewürzen bis hin zu Strohtaschen allerhand zu bieten hat.

Beim Einchecken ins Hotel Mercure Créolia erlebten wir dann die Überraschung: die Key-Card fürs Privilege Zimmer. Das Zimmer war quasi ein ganzes Appartement mit eigener Lounge/Büro und separatem Schlafzimmer. Nach der letzten Nacht schossen mir echt Tränen in die Augen vor lauter Glück. Auch der Pool über den Dächern der Stadt mit Blick zum Meer war ein Traum. Und zu guter Letzt gönnten wir uns ein Abendessen bei McDonald‘s. 😉 Ich hatte diese Woche genug von kreolischer Küche.

 

4 Gedanken zu „La Réunion – Trauminsel im Indischen Ozean“

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