- Kerstin unterwegs

Koffer packen leicht gemacht

Aus meiner Sicht kann ein Urlaub nur dann perfekt werden, wenn er optimal vorbereitet ist. Wie ihr vielleicht schon festgestellt habt, bin ich nicht so der spontane Mensch, bei mir muss alles immer sehr gut geplant sein. Daher wäre es eine Tragödie, wenn ich etwas wichtiges zu Hause vergessen würde. Zwar hasse ich Koffer packen, aber wer verreisen will, kommt leider nicht drumherum. Wenn man allerdings ein paar Dinge beachtet, wird das ganze etwas leichter. Ich habe mich dieses Jahr beim Packen daher an folgende Tipps gehalten:

  1. Packen ohne Zeitdruck: Das ist ein ganz wichtiger Punkt für mich. Packen unter Zeitdruck versetzt mich nämlich in Panik. Die Wahrscheinlichkeit etwas zu vergessen, ist umso größer. Da ich nie etwas auf den letzten Drücker mache, kommt das beim Kofferpacken schon gar nicht in Frage.
  2. Packliste: Die erstellt man einmal und ergänzt sie nur noch. Mir hilft das erheblich, so muss ich nur die Liste durchgehen und alles eins nach dem anderen abhaken. Mit der Liste habe ich die Gewissheit, nichts zu vergessen. Das beruhigt mich ungemein. Außerdem gibt mir die Liste eine gewisse Struktur beim Packen. Packlisten für Sommer & Winterurlaub findet ihr hier: Checkliste für den Sommerurlaub & Winterpackliste
  3. Must-haves zuerst: Es gibt Schuhe, Klamotten, Accessoires, usw., die auf keinen Fall fehlen dürfen. Schließlich will man auf seine Lieblingssachen insbesondere im Urlaub nicht verzichten. Sie sorgen für einen zusätzlichen Wohlfühlfaktor. Da mir dieser Punkt recht leicht fällt, hole ich die Sachen immer zu allererst aus dem Schrank.
  4. Überlegen wie viele Klamotten/Schuhe tatsächlich gebraucht werden: Würde ich mir das nicht überlegen und der ganze Kleiderschrank würde in den Koffer passen, wäre der ganze Schrank dabei. Ehrlich, wie oft seid ihr schon aus dem Urlaub zurückgekehrt und mindestens ein Drittel der Klamotten war unbenutzt?
  5. Handgepäck von sonstigem Kofferinhalt trennen: Ich überlege mir bereits vor dem Packen, was ins Handgepäck kommt bzw. unbedingt rein muss. Zum Beispiel müssen Geräte mit Batterien und Akkus unbedingt ins Handgepäck. Was noch alles ins Handgepäck muss/darf, erfahrt ihr hier: https://handgepaeckguide.de
  6. Klamotten/Schuhe wählen, die mit möglichst vielen Dingen kombiniert werden können: Es ist nicht sinnvoll extravagante Outfits einzupacken, die mit nichts anderem kombiniert werden können. Gerade bei Schuhen überlege ich mir ziemlich gut, welche zu recht vielen Outfits getragen werden können. Das limitiert die Anzahl an Kleidungsstücken und Schuhen um einiges.
  7. Rollen statt falten: Dieses Jahr habe ich mich das erste Mal entschieden, meine Kleidungsstücke zu rollen. Das Ergebnis kann ich euch dann in ein paar Tagen mitteilen. 😊 In der Hoffnung ich muss nicht 2 Wochen im Knitterlook herumlaufen. Außerdem soll das platzsparender sein?!
  8. Jede Lücke nutzen: Beispielsweise lassen sich Socken in die Schuhe stecken. Auch die Unterwäsche passt gut in kleine Lücken. Aber ich glaube, auf die Idee seid ihr ohnehin schon gekommen. 😉
  9. Mini-Produkte kaufen: Dieses Jahr ist es auch das erste Mal, dass ich mich auf Mini-Produkte beschränke, d.h. Shampoo, Duschgel, Zahnpasta, usw. habe ich alles beim Drogeriemarkt in Miniaturausgabe besorgt. Das spart auf alle Fälle Platz und ist leichter.
  10. Nichts doppelt mitnehmen: Meistens verreist man nicht alleine, dann empfiehlt es sich, die Dinge ein bisschen aufzuteilen. Der eine sorgt sich bspw. um die Reiseapotheke, der andere packt den Fön ein und kümmert sich um Karten- und Würfelspiele.
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Mein fast fertig gepackter Koffer

Vielleicht habt ihr ja noch den ein oder anderen zusätzlichen Tipp. Schließlich lernt man nie aus!

Ich wäre dann jetzt bereit, abgeholt zu werden und ans Meer zu fahren.

medium short coated white dog on white textile

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