- Organisation & Zeitmanagement

Mach mal Pause! – Pausen für mehr Produktivität

Ihr habt sicherlich bemerkt, dass ich mir dieses Mal seit dem letzten Blogpost eine kleine Pause genommen habe. Manchmal gibt es im Leben Ereignisse, die alles auf den Kopf stellen, so dass man nicht einfach zum Alltag übergehen kann. Ereignisse, die für einen kurzen Moment alles andere unwichtig erscheinen lassen. Doch irgendwann muss man zur Normalität zurückkehren und hier bin ich wieder mit einem neuen Thema: PRODUKTIVITÄT!

Ist euch bewusst, dass Pausen eure Produktivität erhöhen und auch warum das so ist? Im ersten Moment denkt man zwar, ich kann mir jetzt keine Pause gönnen, sonst schaffe ich das nie, jede Minute zählt. Aber oft ist Entschleunigung und Innenhalten die Quelle für neue Inspiration. Insbesondere bei Aufgaben, die Kreativität erfordern, muss man oft erkennen, dass diese nicht erzwungen werden kann. Doch nicht nur kurzfristige Pausen sind wichtig, nicht umsonst besteht die Arbeitswoche in der Regel aus 5 und nicht aus 7 Tagen. Im Prinzip gilt für die geistige Regeneration das gleiche wie beim Sport: die Ruhepausen sind dazu da, den Energiespeicher wieder aufzuladen. Das Gehirn nutzt insbesondere die Schlafphasen, um das zu verarbeiten, was es tagsüber gelernt hat. Wer hat nicht schon erlebt, dass sich Probleme über Nacht gelöst haben? Durch die ständige Erreichbarkeit gehen die Regenerationsphasen leider immer mehr verloren.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich euch darauf aufmerksam mache, was zu viel Stress und zu wenig Entspannung mit euch macht. Es führt zu psychischen Erkrankungen, Depressionen und schließlich zu Burnout. Im umgekehrten Fall führt geistige Unterforderung zu Verdummung, Einfallslosigkeit und Unproduktivität. Es ist also ebenfalls keine Option den ganzen Tag vor dem Fernseher rumzuhängen, denn so ist nämlich das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, deutlich höher. Auch das Gehirn will/muss trainiert werden.

Was genau verstehen wir unter PRODUKTIVITÄT?

Produktivität ist das Erzielen von Ergebnissen in einer bestimmten Zeit.

„Work smarter not harder“

Ich glaube, dieser Satz beschreibt es ganz gut. Ist man produktiver, schafft man mehr in kürzerer Zeit, d. h. im Umkehrschluss wir sind weniger gestresst, haben eine bessere Work-Life-Balance und sind meist sogar erfolgreicher.

„Weniger ist mehr“

Auch das ist ein bekannter Spruch, der sehr gut zum Thema Produktivität passt und nichts anderes bedeutet, als Prioritäten zu setzen und unbedeutenden Tätigkeiten nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Dafür muss man natürlich zuerst wissen bzw. entscheiden können, welches die wirklich wichtigen Aufgaben sind.

Auf jeden Fall sollten Produktivitätskiller weitestgehend verbannt werden! Typische Produktivitätskiller sind:

Produktivitätskiller

10 Möglichkeiten zur Produktivitätssteigerung

Aber ich wollte euch nicht nur sagen, was Gift für eure Produktivität ist, sondern auch Tipps mit auf den Weg geben, wie ihr eure Produktivität steigern könnt:

  1. Eine To-do-Liste erstellen, um einen Überblick über euer Chaos zu gewinnen. Möglicherweise können einige der Aufgaben delegiert werden.
  2. Unterteilt große aufwendige Aufgaben in kleinere Teilschritte, so schafft ihr eine bessere Struktur und erkennt leichter den Fortschritt.
  3. Am besten ist es, immer ein Notizbuch für plötzliche Einfälle, auftretende Fragen und neue Aufgaben dabei zu haben. Ich würde ansonsten viel zu viel vergessen. Das Smartphone tut’s übrigens auch 😉
  4. Unverzichtbar ist ein Kalender, in welcher Form auch immer: Standard, digital oder Bullet Journal.
  5. Am besten immer schön Ordnung halten und Dokumente sorgfältig ablegen. Das spart Zeit beim Suchen und schafft Struktur.
  6. Sich hin und wieder eine Unterbrechung gönnen, damit der Akku wieder aufgeladen werden kann. Da es nicht möglich ist, mehrere Stunden am Stück konzentriert durchzuarbeiten. Erfahrungsgemäß sollten neben der großen Mittagspause alle 90 Minuten kleine Pausen gemacht werden.
  7. Das Aufschieben einer Entscheidung ist nicht zwingend als negativ anzusehen. Durch das Aufschieben gewinnt man Zeit, um ggf. weitere wichtige Infos zur Entscheidungsfindung einzuholen.
  8. In der Regel sind wir am Morgen am produktivsten, da wir über Nacht bei ausreichend Schlaf unseren Energiespeicher aufgeladen haben.
  9. Wichtig ist, durch eine ausgewogene Nahrung die richtige Grundlage zu schaffen.
  10. Bei einem Schreibtischjob ist Bewegung nicht zu unterschätzen. Bei mir darf z. B. der regelmäßige Spaziergang in der Mittagspause nicht fehlen, egal bei welchem Wetter.

beverage break breakfast brown

Wer noch ein bisschen tiefer in das Thema „Produktivität“ einsteigen möchte, dem kann ich u. a. folgende Internetseiten empfehlen:

https://arbeits-abc.de & https://www.spiegel.de

Was macht ihr zur Produktivitätssteigerung? Erzählt mir von euren Erfahrungen!

Sei nicht beschäftigt. Sei produktiv.

 

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