► Streben nach Glück

Verzicht – Vom Haben zum Sein

Die Fastenzeit steht vor der Tür und welches Thema würde sich da besser anbieten als „Verzicht“? Genau, keines! 😊 Habt ihr euch schon Gedanken darüber gemacht, wie ihr mit der kommenden Fastenzeit umgehen wollt? Hat die Fastenzeit überhaupt eine Relevanz für euch? Es muss ja nicht immer gleich einen religiösen Hintergrund haben. Standardmäßig habe ich meistens in der Zeit zwischen Fasching und Ostern auf Knabberzeug und Süßigkeiten verzichtet oder die Fastenzeit ganz ignoriert. Dieses Jahr habe ich mir mal etwas anderes einfallen lassen, da ich „the same procedure as every year“ langweilig finde. Ich habe den Begriff der Fastenzeit etwas ausgedehnt und daraus einen generellen Konsumverzicht gemacht. Und zwar möchte ich einfach mal an verschiedenen Dingen durchtesten, wie abhängig ich von ihnen bin und was passiert, wenn ich auf etwas verzichten muss. Aber später dazu mehr.

Was versteht man überhaupt unter „Verzicht“?

Wikipedia weiß das natürlich und schreibt zum Punkt „Verzicht auf Konsum“ folgendes:

Mit dem freiwilligen Verzicht auf Konsum kann der Versuch unternommen werden, einen positiven Effekt auf das eigene Leben, beispielsweise die eigene Gesundheit, oder für die Gesellschaft, etwa durch Ressourcenschonung, zu erzielen. Für einen Konsumverzicht gibt es häufig religiöse, ethische, ökologische, volkswirtschaftliche, oder auch politische bzw. gesellschaftskritische Motive; letztere äußern sich oft als Kritik an einer konsumfixierten Gesellschaft.

PSX_20190303_202813.jpgGerade bei uns in Deutschland ist der Wohlstand auf einem relativ hohen Niveau. Ich weiß, das trifft nicht für alle Bundesbürger zu, aber für sehr viele, wenn wir ehrlich sind. Trotzdem ist der Mensch nicht zufrieden und strebt nach immer mehr. Er ist eben konsumfixiert. Deshalb wäre es jetzt an der Zeit mit diesem Verhalten zu brechen und Verzicht zu üben.

Auf was können wir im Alltag verzichten?

… ohne dass dabei negative Konsequenzen für uns und unser Umfeld resultieren? Denn dann macht Verzicht keinen Sinn mehr. Aber ich könnte mir bspw. vorstellen, dass man auf folgende Dinge temporär wunderbar verzichten könnte und daraus sogar einen Mehrwert für sich selbst ziehen kann:

  • ungesunde Nahrungsmittel wie z. B. Süßigkeiten oder aber Fleisch
  • Suchtmittel wie Alkohol und Zigaretten
  • Internet und Social Media
  • Fernsehen
  • Auto

Könntet ihr euch auch vorstellen, zeitweise auf oben genannte Dinge zu verzichten? Es muss ja nicht alles auf einmal sein und es muss auch nicht gleich für 6 Wochen sein. Ich kann z. B. aufgrund meines Jobs gar nicht komplett auf Internet und Handy verzichten, aber ggf. nach Feierabend. Das ganze etwas zu dosieren, auch das bedeutet Verzicht. Auf jeden Fall sollte Verzicht eine Herausforderung darstellen. Was bringt es mir, wenn ich mir zum Ziel setze, 6 Wochen keinen Alkohol zu trinken, wenn ich das sowieso nur einmal im Jahr tue?

Macht es Sinn auf etwas zu verzichten?

Aus meiner Sicht auf alle Fälle, weil

  1. man dadurch eine ganz andere Wertschätzung für Dinge entwickelt
  2. man seine eigene Willenskraft testet und trainieren kann
  3. man dadurch neue Erfahrungen sammelt und andere Sichtweisen erhält
  4. man durch die Selbstbestimmtheit ein Stück Freiheit zurückerlangt
  5. man sich dadurch evtl. besser kennenlernt
  6. man sich dadurch neue und vor allem bessere Gewohnheiten aneignet und
  7. man sein Selbstbewusstsein steigert.

Stimmt ihr mir zu, dass man durch Verzicht gewinnt anstatt verliert? Dass freiwilliger Verzicht frei macht?

Wir leben anstatt von unseren Bedürfnissen gelebt zu werden. 

(Quelle: https://www.palverlag.de)

Mir hilft Verzicht auch, um auf dem Boden zu bleiben, dankbar zu sein für das, was ich habe und Dinge wertzuschätzen. Aus diesem Grund steht dieser Punkt auch ganz oben. Ich möchte mich nicht durch den Konsum definieren, sondern meine Persönlichkeit in den Vordergrund stellen. Es zählt nicht das was ich habe, sondern das was ich bin.

Mehr zum Thema Verzicht auf: https://www.zeitblueten.com

Mein Plan für die Fastenzeit

Ich habe mir vorgenommen, während der Fastenzeit zeitweise auf verschiedene Dinge zu verzichten. Auf was genau und wie lange, werde ich recht spontan entscheiden. Auf jeden Fall werden es Dinge sein, die mich schon vor eine kleine oder auch größere Herausforderung stellen.

Ich werde euch über meine persönliche Fastenzeit-Challenge auf Instagram und meiner Facebook-Seite auf dem Laufenden halten, deshalb am besten gleich abonnieren 😉 An Ostern werde ich dann hier auf LiWoBa meine Erfahrungen mit euch teilen und eine Zusammenfassung darüber schreiben. Anregungen und Vorschläge, auf was ich verzichten könnte, sind gerne willkommen.

 

 

 

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