► Ernährung & Gesundheit

40 ist das neue 30 – alt werde ich später!

Heute muss ich euch etwas gestehen: Ich habe Probleme mit dem Älterwerden! Ich möchte partout keine 40 sein bzw. werden, da ich ja noch keine 40 bin. Mit 20 habe ich immer gedacht, mit 40 ist das Leben quasi zu Ende.

Aber was genau stört mich am Älterwerden?

Für mich ist das Alter nicht einfach nur eine Zahl. Ich habe Angst davor, dass ich meinen Sport nicht mehr in der Intensität betreiben kann wie jetzt. Und neue Sportarten zu erlernen, traue ich mich gar nicht erst. Das ist mit zunehmendem Alter nämlich deutlich schwieriger. Außerdem habe ich Angst davor, dass ich an Gewicht zulege oder generell davor, einfach „alt“ auszusehen. Ich möchte keine Falten haben. Ich möchte auch nicht, dass meine geistige Leistungsfähigkeit abnimmt und ich vergesslich werde.

Mittlerweile habe ich mehr oder weniger akzeptiert, dass ich den Alterungsprozess nicht stoppen kann. Aber ich habe erkannt, dass er sich hinauszögern lässt, wenn ich bestimmte Dinge beachte und meine Lebensweise etwas umstelle. Diese Erkenntnis kam mir vor ca. 1 Jahr, in etwa zur gleichen Zeit wie der Start von meinem Blog … und seither habe ich auch schon einiges geändert, wie ihr ja auf LiWoBa verfolgen konntet.

Was ist charakteristisch für das Älterwerden?

Es ist so, dass sich ab 30 allmählich der Stoffwechsel umstellt, er verlangsamt sich nämlich. Durch den verlangsamten Stoffwechsel nimmt man trotz der gleichen Lebensweise schneller zu, da wir weniger Energie benötigen. Stellen wir unsere Ernährung nicht um, so wird die überschüssige Energie in Fettpolster umgewandelt. Leider wird der Appetit mit zunehmendem Alter nicht weniger – sondern ganz im Gegenteil – oft mehr. Für den Energieverbrauch spielt die Muskulatur eine entscheidende Rolle. Da sich mit dem Alter die Muskulatur abbaut, ist es wichtig den Muskelanteil mithilfe von Sport zu halten und zu stärken.

hand wrinkles black and white elderly woman

Dem Älterwerden entgegensteuern

Ein bisschen konnte man vielleicht bereits herauslesen, wie sich der Alterungsprozess hinauszögern lässt. Aber ich fasse gern nochmal zusammen und nenne euch die 4 entscheidenden Punkte:

  1. Mit Sport und zwar idealerweise 3x pro Woche für 30 min. Am effektivsten für die Figur ist Muskeltraining. Doch generell sollte für die Gesundheit natürlich auch die Ausdauer nicht vernachlässigt und trainiert werden und das am besten in der freien Natur.
  2. Mit bewusster Ernährung, d. h. zum einen die Portionen etwas reduzieren aber vor allem die Nahrung auf folgende Produkte umstellen: Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und fettarme Milchprodukte.
  3. Mit der Vermeidung von Stress, da Stress zu einem dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel führt. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel und die Heißhungerattacken nehmen zu. Was dann passiert, weiß wohl jeder selbst 😉
  4. Mit ausreichend Schlaf, da man ansonsten, wenn man nicht zur Ruhe kommt, seinen Stoffwechsel weiter verlangsamt. Das wiederum sorgt für die gefürchteten Fettpölsterchen.

Doch diese 4 Punkte sind nicht nur entscheidend für die Figur sondern prinzipiell für unsere Gesundheit, was ja kein Geheimnis ist und eigentlich jeder weiß. Nur wird es spätestens ab 40 umso wichtiger, dass man sich daran hält. Begleiterscheinungen des Älterwerdens sind neben dem verlangsamten Stoffwechsel unter anderem auch hormonelle Veränderungen und Knochenschwund. Wogegen ebenfalls insbesondere Sport und die richtige Ernährung Abhilfe leisten, zumindest auf Zeit.

Was mache ich persönlich, um mich so lange wie möglich jung zu fühlen

Was ich schon immer gemacht habe, ist Sport treiben. Aber mittlerweile achte ich mehr darauf, dass mein Fitnessprogramm etwas abwechslungsreicher gestaltet ist, so dass keine Körperpartie vernachlässigt wird. Früher habe ich mich hauptsächlich auf den Fußball konzentriert und heute mache ich fast täglich ergänzend noch mein Muskeltraining. Auch Faszientraining habe ich in meinen Alltag integriert. Das klingt jetzt vielleicht total anstrengend und zeitintensiv, ist es aber nicht. Mehr dazu findet ihr hier:

Workout fürs Wohnzimmer

Auch ernährungstechnisch habe ich mich umorientiert. Ich esse viel öfter und mehr Gemüse, viel weniger Fleisch und wenn, dann fast nur Fisch oder Hühnchen. Obst steht nun ebenfalls täglich auf meinem Speiseplan und vor allem trinke ich viel mehr Wasser als früher. Softdrinks wurden weitestgehend verbannt, um meinen Zuckerkonsum zu reduzieren. Das klingt jetzt erstmal sehr vorbildlich. Glaubt mir, es geht allerdings noch deutlich besser. Es ist aber auf jeden Fall schon ein riesen Schritt im Vergleich zu vor einem Jahr und ich arbeite weiter an mir. Natürlich beherbergt die Speisekammer auch weiterhin Chips und Süßigkeiten, nur nicht mehr so viel, damit ich mich nicht zu sehr disziplinieren muss. Weil was nicht da ist, kann nicht gegessen werden!

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Was hält mich sonst noch jung? Ich achte beispielsweise mehr auf meine Haut, dass ich mich regelmäßig eincreme, gerade im Sommer, wenn ich viel Zeit im Freien verbringe. Das habe ich in jüngeren Jahren oft vernachlässigt. Jetzt trage ich vor dem Schlafengehen mittlerweile sogar eine Nachtcreme auf. Ich hoffe, das wirkt 😉 Früher und länger Schlafen ist für mich leider immer noch so ein Punkt, woran ich nach wie vor scheitere. Der Tag ist einfach zu kurz, um alles zu erledigen und auch noch Zeit für sich selbst zu haben. Es ist zudem immer gut, wenn man sich mit jungen oder jung gebliebenen Leuten trifft. Da bleibt man auf dem Laufenden und wird auf Trapp gehalten.

Ich jedenfalls fühle mich nicht so alt wie ich bin und hoffe, das bleibt noch eine ganze Weile so. Es ist auch immer wieder toll, wenn man für jünger gehalten wird. Ein schöneres Kompliment kann es gar nicht geben 😊

Wenn 40 das neue 30 ist und 50 das neue 40, warum kann dann Dienstag nicht der neue Freitag sein!? 🤣

 

5 Gedanken zu „40 ist das neue 30 – alt werde ich später!“

  1. Der Photovergleich zeigt, dass geht gerade noch so (;-), ne Top. Ich bin mental schon so eingestellt, dass mich das altern, noch 10 Jahre drauf bei mir, einfach nur anödet, nun sind auch noch körperliche Beschwerden dazu gekommen, die meine Bewegungsfreiheit einschränken, sehe mich schon in Ärztewartezimmern meine Zeit verbringen, so wie es meine 70 Jährige Mutter auch macht – also die optimistische Sichtweise ihres Artikels liegt mir ganz fern, ihnen Glückwunsch dazu, wer das richtige Mindset hat, der hat.

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    1. Danke 🙂 Mir ist schon bewusst, dass ich mich dank der guten Gene, wohl glücklich schätzen darf. Das ist natürlich traurig, dass nicht jeder Mensch die gleiche Chance erhält, bis ins hohe Alter fit zu bleiben. Aber noch trauriger finde ich, wenn manche ihre Gesundheit bewusst wegwerfen, indem sie bspw. rauchen, trinken, nur Fast Food essen etc.
      Und noch ein Dankeschön für den Kommentar, es ist gut, wenn jemand einem ab und zu vor Augen hält, wie viel Glück man hat.
      LG

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  2. In einigen Punkten in deinem Artikel habe ich mich wiedererkannt. Ich hatte auch lange Angst davor, dass ich die Dinge, die ich im Moment tue, irgendwann nicht mehr gehen. Ich habe mit Anfang 30 schon gedacht, dass ich zum Beispiel zu alt bin, um meinen Fitnesstrainer zu machen. Mit Mitte 30 habe ich dann doch in Angriff genommen und siehe da, es gab doch sehr viele Leute in der Ausbildung, die deutlich älter waren. Ich habe mich geärgert, dass ich mein Leben nach einer Zahl ausgerichtet habe. Und dann habe ich tatsächlich noch einen neuen Sport angefangen, was ich mich ebenfalls lange nicht getraut habe 

    Ich finde es wichtig, auf Körper und Geist zu achten, aber man sollte nicht zu ängstlich in die Zukunft schauen und im hier und jetzt tun, was man sich zutraut.

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    1. Da hast du absolut recht. Danke für die lieben Worte, das macht Mut. Wenn ich immer nur denke, oh je jetzt steht bald eine 4 beim Alter davor, mache ich mich verrückt. Also am besten ausblenden und versuchen, seine Wünsche und Träume zu verwirklichen.
      LG Kerstin

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