- Workout fürs Wohnzimmer

Faszienrolle – mit kleinem Aufwand zu großer Wirkung

* Unbezahlte und unbeauftragte Werbung *

Es ist endlich wahr geworden und ich habe den bereits vor Weihnachten angekündigten Artikel – inklusive Übungen natürlich – zu meiner Faszienrolle fertig! Nachdem wir bei Faszien – ein faszinierendes Netzwerk gelernt haben, was Faszien überhaupt sind und ich euch bei Mach dich fit mit Faszientraining! ein paar Übungen ohne Faszienrolle gezeigt habe, beschäftigen wir uns heute abermals mit dem Faszientraining.

Ich finde Faszientraining ist mehr als nur eine Trenderscheining. Da ich mich nun schon seit mehreren Monaten dem Faszientraining widme, kann ich bestätigen, dass dadurch tatsächlich das körperliche Wohlbefinden gesteigert wird. Zwar wird man nicht gleich ein neuer Mensch, aber man fühlt sich einfach gut. Nur wenn man sonst nichts für seine Gesundheit tut, ist das Faszientraining selbstverständlich auch kein Allheilmittel. Ich stelle eine Wirkung bereits direkt nach der Anwendung meiner Faszienrolle fest. Es fühlt sich ein bisschen so an, als wäre ich massiert worden. Im Prinzip ist es ja gar nichts anderes. Hat man früher nicht zur Faszienrolle auch Massagerolle gesagt?

Ich war zwar immer schon ein sportlicher Mensch, habe aber sonst nicht so sehr auf mein Wohlbefinden geachtet. Wenn man älter wird, hört man mehr in seinen Körper hinein und stellt fest: Sport ist nicht der alleinige Heilsbringer. Das Wohlbefinden wird viel mehr durch folgende 3 Faktoren beeinflusst: Bewegung, Ernährung und Regeneration. Hinter Bewegung kann ich einen Haken setzen, bei der Ernährungsumstellung stecke ich mittendrin, aber an der Regeneration muss ich noch arbeiten. Das kommt bei mir definitiv zu kurz.

Bewegung ist nicht zwingend mit (Leistungs-)Sport geleichzusetzen, ganz im Gegenteil. Bereits bei einem ausgedehnten Spaziergang wird die Muskulatur und das Bindegewebe beansprucht. Werden unsere Muskeln hingegen zu wenig beansprucht, bauen sie sich ab und unsere Faszien verkleben. Das führt letztendlich zu Verspannungen und Rückenschmerzen. Durch anhaltenden Stress werden diese Beschwerden noch verstärkt.

Der zweite Baustein, der sich auf unser Wohlbefinden auswirkt, ist die Ernährung. Die meisten sind sich zwar bewusst, dass sie sich NICHT gesund und ausgewogen ernähren und tun dennoch nichts dagegen. Ich war viele Jahre lang auch so ein Kandidat. Die Nahrung liefert uns die nötige Energie für die Bewegung. Wenn wir allerdings unsere Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Vitamine, Mineralstoffe uvm. in einem falschen Verhältnis konsumieren, schaden wir unserem Wohlbefinden und natürlich langfristig unserer Gesundheit.

Die Regeneration (vom lateinischen Wort regeneratio = Neuentstehung) sorgt dafür, dass die zuvor beanspruchten Muskeln wieder repariert und gestärkt werden und das Bindegewebe gefestigt wird. Was die Regeneration weiter unterstützt sind Massagen, da diese die Durchblutung fördern und somit den Regenerierungsvorgang beschleunigen.

Genau deshalb will ich euch nun folgende Übungen vorstellen, die ich mit meiner Blackroll-Orange regelmäßig (2 bis 3x Woche) durchführe. Jede der folgenden Übungen sollte ca. 10x wiederholt werden, dabei entspricht eine Wiederholung einmal hin und her rollen. Zu Beginn, so lange die Faszien noch verklebt sind, können die Übungen leichte Schmerzen verursachen. Daher erst mit der Zeit die Intensität bzw. den Druck langsam steigern. Die Übungen beginnen beim ersten Bild oben links und enden mit dem letzten Bild unten rechts:

  • Nacken Dehnung: Rücken zur Wand, Rolle waagrecht. Kopf nach links und rechts drehen.
  • Oberer Rücken: Mit dem Rücken an die Wand lehnen, Rolle waagrecht im Rücken. In die Knie gehen, dann Beine wieder strecken.
  • Schulter Rollout: Seitlich an der Wand, Rolle waagrecht. In die Knie gehen, dann Beine wieder strecken.
  • Seitlicher Rücken: Seitlich an der Wand, Rolle am Rippenansatz. In die Knie gehen, dann Beine wieder strecken.
  • Hinterer Oberschenkel: Auf den Boden setzen, Rolle unter die Oberschenkel, Beine gerade. Vor und zurück schieben.
  • Waden Rollout: Beide Waden auf die Rolle legen. Mit Händen abstützen und vor und zurück schieben.
  • Unterer Rücken: Auf den Boden legen, Rolle anfangs in den mittleren Rücken. Mit den Beinen vor und zurück schieben.
  • Seitlicher Oberschenkel: Seitlich mit dem Oberschenkel auf die Rolle legen, anderes Bein stützt vorne, Arm stützt seitlich.
  • Vordere Oberschenkel: Mit dem Bauch auf den Boden legen, Rolle unter die Oberschenkel, mit den Unterarmen abstützen.

PSX_20190224_112744.jpg

Ich habe diese Übungen mittlerweile routinemäßig in meinen Alltag integriert. Ich benötige dafür maximal 15 Minuten und fühle mich danach immer wesentlich entspannter. Insbesondere nach einem stressigen Bürotag tue ich somit etwas Gutes für meinen Körper und auch für den Geist oder zumindest für mein Bewusstsein, da ich weiß, dass ich etwas getan habe 😉

(Quelle für die Übungsanleitungen und Infos: blackroll-orange „Kleiner Aufwand große Wirkung – Die drei wichtigsten Bausteine des Wohlbefindens“)

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s