Ernährung & Gesundheit

Richtig ernähren im stressigen Berufsalltag

Um den vollgepackten Alltag meistern zu können, ist eine gesunde Ernährung essentiell. Ein stressiger Berufsalltag lässt allerdings kaum Zeit, sich um das richtige Essen zu kümmern. Ich denke, das kommt vielen von euch bekannt vor, oder? Leider ist der Weg zum Imbissladen um die Ecke keine gute Entscheidung, auch wenn es noch so verlockend ist. Fast Food, fettiges Essen, Fertiggerichte und Süßes führen zu Trägheit, Müdigkeit und schließlich zur Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit. Mit der richtigen Nahrungsmittelauswahl hingegen, vor allem Obst und Gemüse, könnt ihr eure Vitalität über große Teile des Tages aufrechterhalten. Sicherlich erfordert eine gesunde und ausgewogene Ernährung im Berufsalltag eine Umstellung der bisherigen Gewohnheiten, was gerade anfangs Disziplin und Durchhaltevermögen verlangt.

Vor dem Beginn der Umstellung muss jeder seinen persönlichen Berufsalltag und seinen Arbeitsplatz mit dessen Möglichkeiten analysieren.

Dazu gehören folgende Überlegungen:

  • Wie viel Zeit bzw. Pausen habe ich, um etwas zu essen?
  • Habe ich die Möglichkeit zwischendurch etwas zu essen?
  • Gibt es an meinem Arbeitsplatz eine Küche?

Auch wenn ich weiß, dass das Frühstück eine ganz wichtige Mahlzeit ist, vernachlässige ich das unter der Woche leider meist. Oft esse ich zumindest immerhin eine Banane oder einen Apfel. Normalerweise arbeitet ein leerer Magen nicht gerne und nach dem Aufstehen zwischen 6 und 9 Uhr ist der Stoffwechsel am aktivsten, d. h. ich müsste meinem Körper eigentlich Energie zuführen. Diesbezüglich muss ich mich selbst noch erziehen.

Das Frühstück sollte im Allgemeinen kohlenhydratreich, fettarm und nährstoffhaltig sein.

Viele schwören auf einen sogenannten Müsli-Shake zum Frühstück. Wer hierzu ein gutes Rezept hat? Ich wäre ein dankbarer Abnehmer. Ich würde das nämlich gerne mal ausprobieren.

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Obwohl wir an meinem Arbeitsplatz eine Küche haben, hat es sich für mich bewährt, belegte Brote mitzunehmen oder zum Bäcker zu gehen und abends zu Hause zu kochen. Ich achte darauf, dass ich meistens nicht zu spät Feierabend mache, so dass ich noch die Zeit und Muße habe, mir ein vernünftiges Essen zuzubereiten. Generell sind kalte Snacks wie z. B. Vollkornbrot mit Schinken oder einem leichten Aufstrich, Obstsalat und Rohkost immer geeignet. Wer bei uns im Büro warme Mahlzeiten bevorzugt, kocht diese meist am Abend zuvor und wärmt diese dann in unserer Küche auf. Ich nutze die Mittagspause lieber für einen Spaziergang an der frischen Luft. Das lockert die Glieder und man bekommt den Kopf frei.

PSX_20181021_195508.jpgWichtig ist, die Mahlzeiten zu planen, sofern das möglich ist.

Das funktioniert bei mir prinzipiell ganz gut, wenn ich einen ganz normalen Bürotag ohne Kundentermine habe und nicht dienstlich unterwegs bin. Kleingeschnittenes Obst und Gemüse oder ein Salat lassen sich gut transportieren und wären somit prinzipiell auch für Dienstreisen geeignet und eine gute Alternative zu Kantinenessen. Aber selbst bei vielen Kantinen ist ein ausgewogener Speiseplan bei richtiger Menüauswahl absolut möglich, siehe hierzu auch: https://www.verbraucherservice-bayern.de

Generell gibt es Nahrungsmittel, die sollten – so gut es geht – vom Speiseplan gestrichen werden. Das sind insbesondere Fertiggerichte, Pizza und sonstige Fast Food Gerichte, sowie Schokolade, Kekse und Kuchen. Ernährt man sich dauerhaft ausschließlich von den eben genannten Nahrungsmitteln, führt das zu Verdauungsproblemen, ggf. Nahrungsmittelunverträglichkeit und eventuell sogar zu Depressionen. Obst und Gemüse hingegen erhalten die Konzentrationsfähigkeit und vermindern den Heißhunger. Und gesund Essen heißt nicht zwingend aufwendig zu kochen.

Ich weiß, dass es vielen schwer fällt, Süßes vom Arbeitsplatz zu verbannen. Aber anstatt Schokolade und Kekse einfach mal Obst und Studentenfutter einpacken. Den Blutzuckerspiegel konstant zu halten, ist von großer Bedeutung. Schokolade und Gummibärchen eigenen sich dafür selbstverständlich nicht. Sie sind zwar ein schneller aber kein langanhaltender Energielieferant. Auf das Frühstück zu verzichten, führt beispielsweise zu einem niedrigen Blutzuckerspiegel, was nochmal verdeutlicht, warum Frühstücken wichtig ist.

Das A und O ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme im Laufe des Tages.

Optimal sind 1,5 bis 2 Liter täglich in Form von Wasser, Kräuter- oder Früchtetee und Fruchtsaftschorle als Ergänzung. Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen sind meist auf Flüssigkeitsmangel zurückzuführen. Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke machen nur kurzfristig wach und leistungsfähig. Wenn allerdings die Wirkung des Koffeins nachlässt, tritt die Müdigkeit umso stärker ein. Dauerhafte Koffeinaufnahme führt zudem dazu, dass man eine gewisse Toleranz dagegen entwickelt und der Körper nach noch mehr Koffein verlangt.

Ich bin mir sicher, dass wir prinzipiell schon wissen, wie man sich gesund ernährt. Das Problem hierbei ist, standhaft zu bleiben, gerade wenn die Kollegen mal wieder Pizza bestellen und es doch so bequem wäre, sich der Gruppe anzuschließen.

Zu guter Letzt habe ich noch ein paar Tipps für euch, die die richtige Ernährung vielleicht etwas erleichtern:

  1. Platziert eine Flasche Mineralwasser in Sichtweite auf eurem Schreibtisch, damit ihr das Trinken nicht vergesst. Im Fall von Saftschorle sollte das Mischungsverhältnis 1/3 Saft und 2/3 Wasser sein.
  2. In der Kantine immer einen Beilagensalat nehmen oder sogar einen Salat als Hauptspeise. Anstatt Pommes und Kroketten lieber Kartoffeln, Reis oder Vollkornnudeln wählen. Lieber Fisch als Fleisch nehmen und einen Obstsalat als Dessert.
  3. Hungert ihr den ganzen Tag, führt das abends zu Heißhungerattacken. Wenn man versucht den Hunger zu übergehen, führt das zudem zu einem Leistungstief.
  4. Das was man isst, sollte man immer bewusst zu sich nehmen und langsam essen, so nimmt der Magen nicht so große Mengen auf einmal auf und signalisiert eher ein Sättigungsgefühl.
  5. Tut euch mit Arbeitskollegen zusammen und kümmert euch gemeinsam ums Essen. Melone, Ananas o. ä. sind ohnehin zu viel für eine Person. Außerdem fördert die Gemeinsschaft die Disziplin und das Durchhaltevermögen.
  6. Und nicht nach dem Motto leben 🙈 …

Solange Kakao auf Bäumen wächst, ist Schokolade für mich Obst.

Weitere Tipps und Hinweise findet ihr auf folgenden Internetseiten:

https://www.issgesund.de

https://magazin.gourmistas.de

https://www.jobundfit.de

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