Selbstmanagement

Work-Money-Life-Balance

Finde dein Optimum zwischen Arbeiten, Geld und Leben

Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, welchen Stellenwert Geld in eurem Leben einnimmt? Wenn man ausreichend davon hat, lebt es sich sicherlich unbeschwerter. Man hat zumindest keine Geldsorgen. Aber würdet ihr für mehr Geld einen Teil eurer Freizeit opfern? Oder umgekehrt, würdet ihr auf Geld verzichten, wenn ihr dafür mehr Freizeit hättet? Ich habe für mich persönlich ein zufriedenstellendes Mittelmaß gefunden, so dass ich so viel Geld zur Verfügung habe, dass es für meine Bedürfnisse ausreicht, ich aber nicht bis zum Umfallen schuften muss.

Ein Stück weit hängt das natürlich von den Bedürfnissen jedes einzelnen ab. Ich gönne mir zwar schon einen gewissen Luxus, aber ich würde mich nicht als verschwenderisch bezeichnen eher sogar als sparsam. Denn ich überlege mir genau, wofür ich mein Geld ausgebe bzw. welchen Luxus ich mir leisten will. Das macht es aus meiner Sicht viel wertvoller, als wenn man sich alles kauft, was das Herz begehrt.

Aber jetzt wieder zu euch. Mich hat überrascht, dass bei verschiedenen Umfragen – bei der Frage nach Geld oder Freizeit – verschiedene Ergebnisse zum Vorschein gekommen sind.

https://www.wiwo.de

https://www.stern.de

Allerdings ist zu beachten, dass die Umfrage in der Wirtschaftswoche 2 Jahre alt ist und die vom Stern ziemlich aktuell. Hat sich die Ansicht in den letzten beiden Jahren tatsächlich gewandelt, so dass der Wert der Freizeit auffallend stark gestiegen ist? Oder hängt das ausschließlich davon ab, welche Menschengruppen (Berufsgruppe, Altersgruppe, usw.) befragt wurden? Ist die Umfrage repräsentativ für ganz Deutschland?

Natürlich hängt das von der Auswahl der Umfrageteilnehmer ab. Insbesondere bei Berufsanfängern, der sogenannten Generation Y, ist die Zeit der neue Luxus. Dennoch wollen sie in ihrem Leben was erleben und brauchen dafür wiederum Geld. Im Gegensatz zu früher, wo das Geld aufs Sparbuch einbezahlt oder in materielle Dinge investiert wurde, wird es heute für Erlebnisse ausgegeben ganz nach dem Motto

Erfahrungen und Erinnerungen werden immer mehr wert sein als Geld.

Dem stimme ich ja zu, nur ist die Grundlage für viele Erfahrungen nun mal Geld. Das beste Beispiel dafür sind Reisen. Für mich wäre es nichtsdestotrotz keine Option, sich für eine Reise zu verschulden. Denn kein Geld zu haben bzw. Geldsorgen zu haben macht auf die Dauer krank. Es ist meist ein schlechtes Zeichen, wenn du über Geld nachdenkst, weil du es musst und nicht weil du es willst. Die Tatsache, dass du Rücklagen hast, lässt dich besser schlafen. Also sieh Sparen als ein Element deiner Work-Life-Balance.

rawpixel-579241-unsplash

Fassen wir nochmal zusammen: Es ist nicht gut, wenn man kein bzw. zu wenig Geld hat. Genauso schlecht ist es, wenn man sehr viel arbeitet, um viel Geld zu haben, dafür aber das Leben zu kurz kommt. Dazwischen gibt es für die meisten Menschen irgendwo ein Optimum, dieses gilt es – für jeden ganz individuell – zu finden. Selbstverständlich ist mir bewusst, dass es viele Menschen gibt, die keine andere Wahl haben als Tag und Nacht zu arbeiten, um sich überhaupt über Wasser halten zu können. Wenn wir selbst wählen können zwischen mehr Geld oder mehr Freizeit, dann gehören wir bereits zu einer privilegierten Schicht. Dessen sollten wir uns bewusst sein und vor allem dankbar dafür.

Am Ende interessiert es niemanden, wie viel Geld wir verdient haben, welches Haus wir haben oder welches Auto wir fahren. Am Ende des Lebens zählen nur die Momente, in denen wir glücklich waren.

Es ist keine Überraschung, dass sich bereits andere Blogger mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Ich fand bspw. folgenden Artikel von Struppi-2009 richtig eindrucksvoll – abgesehen von dem Lied, das entspricht nicht ganz meinem Geschmack 😉 Struppi-2009 beschreibt den Wert von Geld nochmal aus einer anderen Perspektive.

https://wirwarenallemalbeiblogde.wordpress.com

3 Gedanken zu „Work-Money-Life-Balance“

    1. Danke für deine Bestätigung. Mit Freunden und Kollegen diskutiere ich auch öfter über dieses Thema. Ich habe einfach das Gefühl, viele wissen gar nicht, wie gut es ihnen eigentlich geht. Ich habe zu lange geglaubt, dass viel Geld mich glücklich machen könnte … falsch gedacht. Man wird eben älter und reifer und sieht vieles mit anderen Augen.
      LG

      Gefällt 1 Person

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