Selbstmanagement

Die verlorene Zeit

Mehr Freizeit durch besseres Zeitmanagement

Da ich mich, wie ihr wisst, mittlerweile allein um den Blog kümmere, muss ich mich neu organisieren, damit ich all die Dinge schaffe, die ich im letzten Artikel Bloggen geschildert habe. In Zeitmanagement habe ich mich bereits mit To-do-Listen auseinandergesetzt. Solche Listen sind zwar gut und aus meiner Sicht wirklich wichtig, aber mit Listen allein, ist es oft nicht getan. Was ist wenn die Liste immer länger wird und man einfach keine Zeit findet, die Punkte darauf abzuarbeiten? Dann führen die Listen letztendlich nur dazu, dass man verzweifelt. Aber selbstverständlich gibt es Möglichkeiten, unsere verfügbare Zeit besser zu nutzen und die möchte ich euch heute näherbringen und herausfinden, welche für mich selbst praktikabel sind.

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe für Zeitmangel. Deshalb müssen wir zuallererst genau diese Gründe herausfinden und zwar jeder für sich ganz persönlich. So unterschiedlich wie jeder von uns, so verschieden können auch die Gründe für Zeitmangel sein. Zudem fallen die Gründe bei jedem nicht gleich stark ins Gewicht. Damit wir ein Gefühl dafür bekommen, wo die Zeit bleibt, müssen wir unsere sogenannten Zeitfresser identifizieren. Diese Arbeit habe ich für mich bereits erledigt, mit folgendem Ergebnis:

180818_Zeitfresser

Kommen euch welche davon bekannt vor? Ich habe gleich versucht, die Zeitfresser in eine bestimmte Reihenfolge zu bringen, so dass meine persönlich größten Zeitfresser ganz oben stehen. Und welch Überraschung, das digitale Zeitalter hat mich im Griff. Ich verbringe viel zu viel Zeit in der virtuellen Welt. Zeitfresser, die ich vor 20 Jahren noch gar nicht kannte (ein paar Tipps hierzu unter Digital Detox). Als zweiter Punkt folgen selbstverständlich die unliebsamen Hausarbeiten, doch selbst die ließen sich bei mir einschränken und zwar im Zusammenhang mit Punkt 4, dem Perfektionismus. Hat man nicht den Anspruch alles „perfekt“ machen zu wollen, spart man eine Menge Zeit. Ich weise hier auf das Pareto-Prinzip hin, das besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Aufwandes erreicht werden können. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen mit 80 % die meiste Arbeit. Das sollte ich mir öfter zu Herzen nehmen, alles ein bisschen entspannter sehen und ab und zu die Ansprüche etwas herunterschrauben.

Und schon wären wir bei den Lösungsvorschlägen gelandet, mit denen wir unsere Zeitfresser bekämpfen können. Ich bin sicher, für jeden meiner genannten Punkte, gibt es Abhilfe. Deshalb habe ich versucht, für jeden einzelnen Punkt zumindest einen Lösungsvorschlag zu finden. Jetzt muss ich es nur noch konsequent umsetzen.

180818_Zeitfresser2

Es gibt natürlich weitere Tipps, an die jetzt vielleicht nicht jeder gleich denkt, wie z.B. dann einkaufen gehen, wenn der Supermarkt nicht überfüllt ist oder nicht zu den Hauptverkehrszeiten unterwegs sein, sofern es sich vermeiden lässt. Ihr solltet auch eure persönliche Leistungskurve berücksichtigen. Ich bin beispielsweise morgens viel effektiver und motivierter, da lassen sich Aufgaben deutlich leichter und schneller erledigen. Sicherlich kann man sich auch Hilfe holen und Aufgaben delegieren, z. B. an eine Putzhilfe. Mein Geldbeutel gibt das allerdings nicht her.

Ich finde, Zeit ist so wertvoll, dass man darüber nachdenken sollte, was einem wirklich wichtig ist. Dafür sollte man sich so viel Zeit wie möglich freischaufeln. Das Leben ist viel zu kurz, um Zeit auf unliebsame Aufgaben zu verschwenden oder einfach nur zu vertrödeln. Also Prioritäten setzen, Arbeiten um die ihr nicht herum kommt, so effektiv wie möglich abarbeiten und daran denken, es genügen auch mal 80 %. 😉 Vertrödelt eure neu gewonnene Freizeit nicht in der virtuellen Welt, aber tut vor allem das, was euch am meisten Freude bereitet!

PS: Ein Beispiel für Effektivität habe ich gleich in diesem Blogpost angewendet. Meine Bilder mit den Aufzählungen lassen sich wunderbar in Pinterest verwenden 🙂

6 Gedanken zu „Die verlorene Zeit“

  1. Ein super Beitrag mit tollen Tipps. Viele davon setzte ich bereits aktiv um, weil auch ich mich mit dem Thema Zeitmanagement bereits auseinandergesetzt habe. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass To Do Listen alleine einen oft zum Verzweifeln bringen können, weil sie einfach Stress erzeugen, wenn sie immer länger werden.

    Prioritäten setzten ist das Um und Auf und mit einer guten Planung und zeitnaher Erledigung von Aufgaben, hat man schließlich mehr Freizeit, die man dann auch richtig genießen kann, ohne ständig mit dem Kopf bei seinen Verpflichtungen zu sein.

    Ein sehr hilfreicher Beitrag für Alle, die mit dem Zeitmanagement noch ein wenig hadern 😀

    Liebe Grüße, Kay.
    http://www.twistheadcats.com

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    1. Danke dir. Da ich ja ein begeisterter Leser deines Blogs bin und auch deine Aktivitäten auf Facebook, Instagram & Co verfolge, insbesondere natürlich den Socialsunday, bin ich immer wieder beeindruckt, wie du das alles schaffst. Ich sehe schon, du hast dein Zeitmanagement voll im Griff. Weiter so! LG Kerstin

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  2. Das sind interessante Ansätze und Lösungsideen! 🙂
    „Zu viel auf einmal schaffen wollen“ kenne ich sehr gut… bin dann immer frustiert, dass es nicht klappt und ich am Ende fast gar nichts geschafft habe. Zumal ich mich auch gerne von Smartphone & Co ablenken lasse. Manchmal ist weniger sicher mehr und sich kleine Teilziele zu setzen, die man dann auch abhaken kann, motiviert viel mehr. Ich arbeite noch daran.
    Und am nicht zu lange schlafen auch… 😉

    Liebe Grüße,
    Iris von Ich Reise Immer so
    http://www.ichreiseimmerso.wordpress.com

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    1. Bei mir klappt das alles auch noch nicht so, wie ich das gerne hätte. Aber ich mache Fortschritte, wenn auch manchmal nur ganz kleine, aber selbst das macht mich dann zufrieden. Es lohnt sich also beharrlich an sich zu arbeiten. Und wenn ich weiß, dass ich nicht den ganzen Tag vertrödelt habe, kann ich abends viel besser einschlafen. Das gilt sowohl für den Alltag als auch für den Job… und manchmal ist selbst ausschlafen erlaubt 😉
      LG Kerstin

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