Dies und das

Bloggen ist mehr als nur …

ein bisschen Text zu produzieren.

Dass zum Bloggen mehr gehört, als nur informative oder unterhaltsame Artikel zu schreiben, war mir von Anfang an klar. Aber dass das Drumherum mindestens nochmal genauso viel Zeit in Anspruch nimmt, hat mich dann doch überrascht. Insbesondere diejenigen unter euch, die in Erwägung ziehen, einen Blog zu starten, sind jetzt vielleicht neugierig geworden. Aber ich hoffe doch, dass es manch anderen ebenso interessiert, wie so ein Alltag eines Hobby-Bloggers aussieht.

An dieser Stelle noch ein kleiner Hinweis: ich will hiermit keine Anleitung schreiben oder Empfehlung geben, wie man richtig bloggt. Dazu wäre ich gar nicht in der Lage, ich stehe ja quasi selbst noch am Anfang und bin somit mitten in der Lernphase. Ich möchte euch nur mal einen kleinen Einblick geben, womit ich mich so beschäftige bzw. beschäftigen muss, damit der Blog ins Rollen kommt.

Was mittlerweile glücklicherweise abgeschlossen ist, ist die Webseite – bis auf Updates, die hin und wieder anstehen. Puh, das war trotz Stefans Unterstützung, mein IT-Experte 🤓, eine Menge Arbeit und für mich komplettes Neuland. Zum Glück ist WordPress halbwegs benutzerfreundlich, so dass ich jetzt allein damit zurechtkomme. Mit der kürzlich durchgeführten Aktualisierung des Layouts von LiWoBa bin ich nun ganz zufrieden. Ich finde, das jetzige Layout passt zu mir. Ich hoffe, euch gefällt es genauso gut und ihr findet euch vor allem darin zurecht.

Nachdem ich mich nun recht wenig um die Webseite kümmern muss, kann ich mich mehr auf den Inhalt konzentrieren, auf die sogenannten Blogposts. Natürlich muss ich vor jedem Post zuallererst ein interessantes Thema auswählen, am besten eines, was mich aktuell gerade beschäftigt. Gott sei Dank sprudle ich momentan fast über vor Ideen, die ich mir selbstverständlich alle notiere, falls ich in eine kreative Krise kommen sollte. Wenn das Thema erst einmal steht, wird fleißig recherchiert. Der Inhalt soll ja schließlich Hand und Fuß haben. Anschließend muss ich mir überlegen, wie ich den Artikel aufbaue, z. B. in Form einer Liste, eines Interviews usw. Was natürlich nicht fehlen darf, sind schicke Fotos passend zum Thema. Und schon sind wir an einem Punkt angelangt, mit dem ich mich schwer tue. Ich bin nun leider mal kein Fotograf und besitze neben meiner antiquierten Digicam nur mein Handy. Das Handy ist zwar immerhin ein High-End-Gerät, mit dem man theoretisch schon gute Fotos machen kann, das Problem ist und bleibt der Fotograf 😉 Aber ich denke, auch hierbei mache ich Fortschritte.

Sobald der Beitrag geschrieben und grafisch aufbereitet ist, wird er meist mehrfach, ausschließlich von mir persönlich, nachbearbeitet und Korrektur gelesen, bis ich einigermaßen zufrieden bin. Ich habe ziemlich schnell aufgegeben, den aus meiner Sicht perfekten Artikel zu schreiben. Dann hätte ich vermutlich noch keinen einzigen veröffentlicht. Nach den ganzen Korrekturschleifen geht der Artikel endlich online und ich kann euch sagen, das ist jedes Mal wieder ein tolles Gefühl. Man ist schon ein wenig stolz darauf 😊

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Aber damit den Blogpost nicht nur drei Leute lesen, muss ich intensiv für den Artikel werben und das am besten zeitversetzt, damit so viele Leser wie möglich angesprochen werden. Das ist oder war ein weiterer Punkt, der mir äußerst schwerfiel. Bisher war ich in sozialen Netzwerken zwar angemeldet aber wenig aktiv, nun musste ich plötzlich proaktiv für mich und meinen Blog Werbung machen. Und das obwohl ich ungern im Rampenlicht stehe. Aber wie alles andere ist auch das Gewöhnungssache. Instagram und Pinterest waren allerdings – genauso wie WordPress – völliges Neuland für mich. Da neuerdings WordPress nicht mehr über das Facebook-Profil sondern nur noch mit einer Facebook-Seite verlinkt werden konnte, musste ich mich auch noch damit auseinandersetzen und die Facebook-Seite Liwoba ins Leben rufen. Das muss einem aber erstmal einer sagen und dann weiß man trotzdem noch nicht, wie das geht. Ich bin leider mit den Social Media Kanälen immer noch nicht ganz grün, deshalb seht es mir nach, wenn ich euch damit etwas auf die Nerven gehe. Da so ein Blog ziemlich eng mit der Person, die ihn schreibt, verbunden ist, muss man sich persönlich quasi auch als Marke etablieren. Wie bereits erwähnt, eigentlich nicht meine Welt, aber anders scheint es nicht zu funktionieren und ich gewöhne mich allmählich daran.

Schließlich gibt es zu WordPress und Social Media die ganzen zugehörigen Analyseprogramme, die dir zeigen, wo wann welcher Post bei welcher Zielgruppe am besten ankommt. Ist zwar ganz interessant, aber ich will keine Wissenschaft daraus machen und da ich weder was verkaufen, noch berühmt werden möchte, ist das für mich zweitrangig.

Was steht ansonsten noch auf meiner To-do-Liste für den Blog? Von Zeit zu Zeit erstelle ich Pins für Pinterest. Die könnt ihr euch gerne anschauen. Den Link dazu findet ihr im Blog unter meinem Profilbild/Gravatar neben dem Facebook- und Instagram-Symbol. Bei den Pins kann man sich gestalterisch etwas mehr austoben, aber das nimmt nicht gerade wenig Zeit in Anspruch. Deshalb wird es momentan von mir noch etwas stiefmütterlich gepflegt.

Was besonders wichtig ist und echt Spaß macht, ist die Interaktion mit anderen Bloggern. So kann man sich gegenseitig helfen, inspirieren, voneinander lernen und füreinander Werbung machen. Man lernt interessante Leute kennen und baut im besten Fall sogar Freundschaften auf. Die Interaktion läuft entweder durch Kommentieren im Blog zu den jeweiligen Artikeln, per Mail, durch Gastartikel, mit Verlinkungen auf deren Seite und natürlich, wie könnte es anders sein, über die Social Media Kanäle. Die letzten zwei Wochen, war ich diesbezüglich etwas passiv, habe mir aber fest vorgenommen, das schleunigst wieder zu ändern. Eine zusätzliche Möglichkeit der Interaktion unter Bloggern sind Blogparaden, was ich hier nicht ausführlicher erläutern möchte. Wenn es euch interessiert, lest hier: www.blogparaden.de

Und wie überall sollte man sich ständig weiterbilden. Zum einen, damit man seinen Blog verbessert und zum anderen weil ständig irgendwelche Neuerungen in Kraft treten, die einem das Leben schwer machen. So zum Beispiel steht auf meiner To-do-Liste, dass ich mein Impressum überarbeiten muss, damit es endlich DSGVO konform ist. Das ist jetzt aus meiner Sicht kein so spannendes Thema und habe es daher bisher vor mir hergeschoben, obwohl ich das nicht tun sollte.

Das war’s auch schon. Ich hoffe, ihr habt einen ganz guten Überblick darüber erhalten, was „Bloggen“ alles umfasst und dass viel mehr dahinter steckt, als nur einen Artikel zu verfassen. Ich denke ohne Disziplin, Fleiß, Durchhaltevermögen und einer guten Selbstorganisation wird so ein Blog irgendwann sterben. Denn es ist in der Tat ein sehr aufwendiges Hobby. Doch bisher hat mich das ganze positive Feedback von euch so motiviert, dass der Blog quasi wie von selbst läuft 😁

Nur wer etwas mit Leidenschaft tut, wird Erfolg haben.

Ein Gedanke zu „Bloggen ist mehr als nur …“

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