Sport

Fit und schlank durch Laufen

– Winterspeck adé

Da schon die ersten Vorboten des Frühjahrs erkennbar sind und es den Menschen so langsam wieder öfter ins Freie zieht, beschäftigen wir uns heute mit dem Thema „Laufen“ bzw. „Joggen“… wie man es nennen will. Laufen ist in erster Linie ein Ausdauersport, bei dem der Körper vermehrt Fett verbrennt. Je regelmäßiger man läuft, desto besser funktioniert die Fettverbrennung. Das ist also die Chance die übrig gebliebenen Fettpölsterchen von Weihnachten wieder loszuwerden.

Im Grunde genommen sind Fettzellen eine geniale Erfindung der Natur, sie dienen als Energiespeicher. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Energieaufnahme durch Nahrung zu der Energieabgabe in einem ausgewogenen Verhältnis steht. Ist das nicht der Fall, sehen wir das Resultat im Spiegel und auf der Waage.

Der Körper verbraucht übrigens nicht nur während des Laufens Energie, sondern selbst nach der sportlichen Betätigung ist der Stoffwechsel noch bis zu 24 Stunden danach deutlich erhöht. Zudem reguliert der Ausdauersport den Appetit. Durch den gesteigerten Blutzuckerverbrauch verringert sich die Ausschüttung von Insulin und damit der Appetit.

Lust bekommen? Kribbelt es schon in den Beinen? Dann kann’s losgehen. Bevor wir euch ein Laufprogramm für Einsteiger vorstellen, würde ich Stefan bitten, euch ein paar allgemeine Tipps zum Thema „Laufen“ zu geben. Stefan ist ein leidenschaftlicher Jogger mit viel Erfahrung, während ich mich ab und an eher in den Wald quäle, um mein Lauf-Soll zu erfüllen.

Deshalb gleich die erste Frage: „Was genau macht bei dir den Reiz beim Joggen aus? Warum machst du das so gerne“

Stefan: „Zuerst mal muss ich zugeben, dass Ich mir noch nie groß Gedanken machen musste, wie ich den Winterspeck los werden kann. Schon als Kind habe ich zusammen mit meinem Zwillingsbruder in jeder freien Minute Fußball gespielt oder auch andere Sportarten gemacht. Früh hat sich gezeigt, dass meine Stärken in der Ausdauer liegen und ich so fast jeden trainingsfreien (Fußball) Tag im Wald noch eine Runde joggte. Der Reiz zu laufen lag früher schon daran, sich auszupowern und zu schauen, wo meine körperlichen Grenzen sind. Mit dem Alter muss ich mir heute natürlich nichts mehr beweisen und es hat für mich hauptsächlich einen großen gesundheitlichen Aspekt. Ich bin mir sicher, dass man bei regelmäßigem Ausdauersport sein Herzkreislaufsystem stärken kann und es sich sogar positiv auf den Blutdruck auswirkt. Nicht zu vergessen ist auch der mentale Ausgleich, Gedanken neu zu sortieren.

Frage 2: „Gibt es Dinge, auf die man gerade als Einsteiger unbedingt achten sollte? Bzw. kann man beim Joggen etwas falsch machen?“

Stefan: „Nun, man sollte es nicht gleich übertreiben! Es ist wichtig, am Anfang im aeroben Bereich zu trainieren. Die Belastung beim Training bleibt niedrig, wie bei langsamen Dauerläufen und kurzen Strecken. Man kann sich auch gut nach dem Puls richten und zur Hilfe einen Pulsmesser nehmen. Bei Übergewicht würde ich raten, kleine Schritte zu machen und auch zwischendurch mal zu gehen. Somit vermeidet man, dass die Gelenke zu stark belastet werden. Nicht fehlen darf natürlich auch richtiges Schuhwerk. Lasst euch in einem Sportgeschäft gut beraten und probiert mehrere Schuhe an. Oft hat man die Möglichkeit, falls die Schuhe nicht passen, Sie nach dem Kauf einfach auszutauschen.“

Frage 3: „Sollte man sich vor dem Joggen in irgendeiner Form Aufwärmen, z.B. Dehnen oder besser danach?“

Stefan: „Das Motto heißt: Vor dem Laufen aufwärmen und nach dem Laufen dehnen. Es reicht aus, dass man sich warm läuft oder auch lockere Sprünge vornimmt. Nach kurzer Zeit kann es dann losgehen. Das Dehnen sollte erst nach dem Joggen durchgeführt werden!“

Letzte Frage: „Gibt es sonst noch etwas, das du uns gerne mit auf den Weg geben würdest?“

Stefan: „Auch ich muss immer wieder den inneren Schweinehund überwinden. Gerade in der kalten Jahreszeit, bei niedrigen Temperaturen, tue auch ich mich schwer. Habe ich mich aber entschieden und mich bereit gemacht, kann ich es nicht mehr abwarten loszulaufen. Und nach dem Lauf habe ich immer wieder ein breites Grinsen im Gesicht und denke, wie geil.“

Ich hoffe, das hat euch nicht nur informiert sondern auch motiviert. Wenn das Wetter passt, einfach ausprobieren. Denkt immer daran, auch wenn ihr wenig macht, ist das immer noch besser, als gar nix zu machen!

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