Selbstmanagement

Zeitmanagement

– wozu der ganze Stress

Mittlerweile haben wir uns mit Sport beschäftigt, haben uns zum Thema Ernährung Gedanken gemacht, aber für viele ist das größte Problem die „Zeit“. Nicht dass wir zu viel davon hätten und nicht wüssten wohin damit, genau das Gegenteil ist meistens der Fall. Woher sollen wir die Zeit für all die Dinge nehmen, die wir gerne tun möchten oder erledigen müssen? Hier ist ein gutes Zeitmanagement gefragt. Eigentlich ist Zeitmanagement der falsche Begriff, denn wir können Zeit nicht managen. Die Sekunden, Minuten und Stunden vergehen, ob wir es wollen oder nicht. Aber wir sind dafür verantwortlich, was wir aus den Sekunden, Minuten und Stunden machen.

Habt ihr euch schon mal gefragt, wie viel mehr Zeit ihr pro Tag gerne hättet und was ihr mit dieser zusätzlichen Zeit anfangen würdet? Also ich wäre schon dankbar für eine Stunde mehr am Tag, die ich für mich ganz persönlich nutzen würde, um beispielsweise zu lesen, zu joggen oder Rad zu fahren … etwas das momentan einfach zu kurz kommt. Ich denke, durch diese „geschenkte“ Zeit könnte man die Dinge intensivieren, die das Leben wirklich lebenswert machen. Aber vielleicht haben wir gar nicht zu wenig Zeit, sondern nutzen sie nur falsch, weil wir vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen? Bringen wir mehr Ordnung in unser tägliches Alltagschaos und lassen uns dadurch neue Zeit schenken.

Das einfachste und am meisten verbreitete Zeitmanagement-Instrument sind Checklisten bzw. To-do-Listen. Systematisch-analytisch geprägte Menschen lieben Listen. Auch ich mache mir hin und wieder Listen bzw. trage meine To-dos gleich im Kalender für den entsprechenden Tag ein. Kreativ-chaotische Querdenker machen auch Listen, halten sich aber nicht daran. Checklisten sorgen dafür, dass nichts vergessen wird und sind ein probates Mittel gegen Aufschieberitis. Sie helfen bei der Organisation und schaffen dadurch meist Zeitersparnis. Erstellt man sich eine Checkliste, bekommt man den Kopf frei und kann sich auf andere Dinge konzentrieren. Im Prinzip arbeiten wir bereits mehr oder weniger unbewusst mit Checklisten, denn selbst ein Einkaufszettel ist eine Checkliste.

Listen, die man immer wieder verwendet, kann man – da wir ja im digitalen Zeitalter leben – auf dem PC, Tablet oder Handy abspeichern. Der Liste den passenden Namen geben und so abspeichern, dass sie wieder gefunden wird. Danach alles Mögliche, was uns zum z.B. zum Thema Kofferpacken einfällt, aufschreiben und immer wieder ergänzen. Für die Perfektionisten unter euch, ihr könnt die Dinge dann auch noch in eine sinnvolle Reihenfolge bringen. Wenn diese Liste einmal erstellt ist, muss man sich beim nächsten Urlaub nicht von vorne überlegen, welche Dinge in den Koffer müssen. Außerdem geht die Chance, dass etwas vergessen wird, gegen Null.

Ein gewisses Angebot an Listenvorlagen bietet beispielsweise Microsoft Office, aber eigentlich macht es doch viel mehr Spaß, sich eigene individuelle Listen zu erstellen. Weitere Beispiele, wofür sich Checklisten oder To-do-Listen eignen, sind z.B. eine Umzugsliste, ein Putzplan, Planung einer Geburtstagsfeier uvm.

Mein Wochenplan, der die verschiedenen „Hausaufgaben“ gleich entsprechenden Tagen zuordnet, sieht beispielsweise folgendermaßen aus, gerne auch zum Download und selber ausfüllen:

180312_Wochenplan_neu

Download: Wochenplan_Vorlage

Wer gerne bastelt, findet Anregungen unter:

https://konfettipoesie.wordpress.com

Beim Arbeiten mit To-do-Listen darf eines nicht passieren, sie darf nicht nur dafür da sein, um aufzuzeigen, was man mal wieder alles nicht geschafft hat. In diesem Fall hat euch entweder eure eigene Liste überfordert oder eure Disziplin versagt. Wenn ihr ehrlich seid, wird es mangelnde Disziplin gewesen sein. Verbringt man allerdings mehr Zeit damit, To-do-Listen anzulegen oder zu pflegen als die Dinge auf den Listen zu erledigen. Dann läuft eindeutig was falsch! Deshalb, weniger ist oft mehr. Schreibt lieber wenige Punkte auf eure To-do-Liste und vor allem die unangenehmsten zuerst. Einfach mal ausprobieren, ob das funktioniert und euch wirklich hilft.

 

 

4 Gedanken zu „Zeitmanagement“

  1. Das ist unglaublich! 😍😱 vielen lieben Dank fürs erwähnen! Das bedeutet mir so so viel! DANKE! Und ganz liebe Konfetti-Grüße!🎊💖✨

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