Lachen ist gesund

Verdrehte Welt

– Eine Szene aus dem Alltag eines IT-Administrators

Kennt ihr alle noch „Kentucky schreit ficken“? Na ja, zumindest die älteren unter euch. Wir hatten vor ca. 2 Jahren die Idee, eine Büroszene à la Kentucky schreit ficken auf unserer Betriebsweihnachtsfeier nachzustellen. Haben uns am Ende schließlich nicht getraut. Da die ganze Mühe nicht umsonst gewesen sein soll, haben wir die Namen geändert, das Ganze etwas entschärft und hoffen, dass wir zumindest euch damit unterhalten können.

Der Vorstand ruft bei IT-Administrator Meyer an:

„Herr Meyer, ich habe ein Problem. Mein Pomcuter ist zu langsam. Ich brauche einen schnächtig mellen Rechner mit einer großen Pestflatte.“

Meyer wiederholt:

„Einen schnächtig mellen Rechner mit einer großen Pestflatte? Hm, mal schaun.“

Derweil meldet sich in der zweiten Leitung Bereichsleiter Schmidt bei Meyer:

„Herr Meyer, ich hätte eine Frage. Wozu braucht man am Pomcuter ein Maxfodem?“

Meyer wiederholt:

„Ein Maxfodem? Na zum Schaxe ficken.“

Schmidt staunt:

„Woher haben Sie das nur wieder gewusst?“

Meyer antwortet:

„Ich habe ein riesiges WC-Pissen.“

Schmidt kratzt sich am Kinn und murmelt:

„… ein riesiges WC-Pissen.“ Er legt auf.

Der Vorstand drängt weiter:

„Wie steht es mit meinem schnächtig mellen Rechner, Herr Meyer?“

Gleichzeitig klingelt Leitung zwei. Personalchef Müller meldet sich:

„Herr Meyer, hier Müller.“

Meyer: „Ja, Herr Müller?“

Müller: „Herr Meyer, Sie müssen einen Sile Ferver einrichten.“

Meyer: „Einen Sile Ferver, für was denn das?“

Müller: „Zur Dicherung der Saten.“

Meyer: „Zur Dicherung der Saten, na gut.“

Der Vorstand drängelt weiter:

„Herr Meyer, mein Pomcuter!!! Solangsam werde ich bächtig möse.“

Meyer zu Müller:

„Herr Müller?“

Herr Müller: „Ja, Herr Meyer.“

Meyer: „Ich habe den Vorstand an Apparat zwei, und er ist bächtig möse.“

Müller legt auf.

Prokurist Schneider ruft an.

„Herr Meyer, der Dradel Nucker geht nicht.“

Meyer wiederholt:

„Der Dradel Nucker geht nicht. Geben Sie Frau Schäfer Bescheid, ich muss dem Vorstand mit seinem Pomcuter helfen. Er ist mittlerweile bächtig möse.“

Schneider sagt:

„Frau Schäfer ist krank. Sie hat Schlasen-Neimhautentzündung.“

Meyer: „Schlasen-Neimhautentzündung?“

Schneider: „Ja. Schlasen-Neimhautentzündung. Sie ist zu Hause, sie will hier nicht alles rollvotzen, nimmt deswegen Sustenhaft.“

Meyer: „Sustenhaft? Aha, ok.“

Schneider legt auf.

Meyer beruhigt den Vorstand:

„Lieber Vorstand, jetzt feiern wir erstmal Peihnachtswarty und im neuen Jahr bekommen Sie den schnellen Pomcuter mit der großen Pestflatte.“

Der Vorstand zufrieden:

„Herr Meyer, das haben Sie ja wieder gefickt eingeschädelt.“

Meyer murmelt:

„Würde ich nur eine Gillion mewinnen, einen Kack voll Sohle, voll mit Freitzer Schwanken oder Pfitischen Brund …“

Auch wenn die Szene etwas überspitzt und albern ist, besitzt sie einen wahren Kern. Viele fühlen sich ständig in dem Zwang, es auf der Arbeit allen recht machen zu wollen. Und nicht zu selten stürzt alles gleichzeitig über einem herein. Man muss dann in kürzester Zeit die Anforderungen priorisieren, wobei sich viele überfordert fühlen.

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