Sport

Sport macht glücklich

– das ist mein ernst

Die Couch-Potatoes unter euch mögen vielleicht anzweifeln, dass Sport tatsächlich glücklich macht. Aber ehrlich, könnt ihr überhaupt mitreden? Habt ihr schon einmal über einen längeren Zeitraum Sport gemacht? Körperliche Bewegung ist nämlich eine, wenn nicht sogar die einzige Möglichkeit, Stresshormone wie Adrenalin abzubauen.

Viele von euch haben sicher schon bemerkt, dass nach einem erfolgreichen Workout ein Hochgefühl aufkommt. Verantwortlich dafür sind unsere Hormone, die sogenannten Glückshormone. Unser Körper produziert sechs verschiedene Glückshormone: Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Endorphine sowie Phenethylamin und Oxytocin. Dopamin ist beispielsweise der Grund, warum man sich beim Sport gut fühlt und Spaß an dem hat, was man gerade tut. Je mehr man trainiert, umso mehr Dopamin wird ausgeschüttet. Nach dem Training sinkt der Dopaminspiegel langsam wieder ab, im Gegenzug erhöht sich das Serotonin. Durch seine Ausschüttung stellt sich ein Gefühl der inneren Zufriedenheit ein. Bei regelmäßigem Training erhöht sich die Konzentration der Glückshormone dauerhaft, was zu einer nachhaltigen Konzentrationssteigerung, zu Glücksempfinden und Zufriedenheit führt. Mit jedem Workout wird man also nicht nur fitter sondern auch glücklicher, zufriedener und natürlich leistungsfähiger.

Durch Sport werden aber nicht nur vermehrt Glückshormone ausgeschüttet, sondern ebenso deutlich nachweisbar der Stressverursacher Cortisol im Körper gesenkt. Somit lässt sich Stress, egal ob zu Hause oder im Beruf, besser bewältigen. Sport erhöht zudem die Konzentration durch die erhöhte Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns. Bereits nach 10 Minuten Sport stellt sich allmählich eine verbesserte Fokussierung und Konzentrationsfähigkeit.

So mancher wird sich die Frage stellen, ob man sich nach einem stressigen Tag nicht einfach entspannt auf die Couch fläzen, die Beine hochlegen und sich vom Fernseher berieseln lassen kann? Davon ist allerdings prinzipiell abzuraten. Zwar empfindet der Körper auch die Couch entspannend, weil er dabei die Atmung, den Blutdruck und den Herzschlag runterfährt. Doch die Muskulatur steht immer noch unter Spannung und die Stresshormone zirkulieren weiterhin im Körper. Nur die durch Bewegung hervorgerufenen Hormone Endorphine und Serotonin können die Stresshormone neutralisieren und führen zu einer dauerhaften Entspannung von Körper und Psyche.

Abgesehen von den biochemischen Prozessen, die beim Sport in unserem Körper ablaufen, konzentrieren wir uns beim Sport allein auf das Training, die Übung eben auf das, was wir gerade tun. So können wir abschalten und den Kopf freipusten.

Lohnt es sich nicht doch, das Ganze mal auszuprobieren? Ich denke schon und kann das auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Ausnahmsweise darf man sich hin und wieder natürlich auch der Verlockung der Couch hingeben.

3 Gedanken zu „Sport macht glücklich“

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